AUA transportiert weniger Passagiere

13. Mai 2013, 14:28
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In den ersten vier Monaten des heurigen Jahres zusammen sank die Zahl der Passagiere um 3,7 Prozent auf 3,2 Millionen

Wien/Schwechat - Die AUA (Austrian Airlines) haben 2013 im April 922.300 Passagiere befördert, um 6,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (985.000 Passagiere). Da Ostern heuer schon auf den März fiel, sei die Auslastung im April um einen halben Prozentpunkt auf 76,3 Prozent gefallen, das Angebot an Passagierkilometern wurde um 11,7 Prozent reduziert, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit.

In den ersten vier Monaten des Jahres zusammen sank die Zahl der Passagiere um 3,7 Prozent auf 3,2 Mio. Zugleich wurde die Kapazität im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,8 Prozent gesenkt - vier Mittelstrecken- und ein Langstreckenflugzeug weniger waren im Einsatz. Die Auslastung verbesserte sich dadurch trotz Passagierrückgangs um 2,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent.

Auslastung im Europa-Verkehr gestiegen

Im Europa-Verkehr brachte der April einen Passagierrückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat von 4,6 Prozent, die Auslastung stieg aber auf 75,7 Prozent. Von Jänner bis April gab es im Europa um 2,7 Prozent weniger Passagiere (2,7 Mio.), die Auslastung legte aufgrund der verkleinerten Kapazitäten um 3,3 Prozentpunkte auf 72,3 Prozent zu.

Die AUA rüstet derzeit ihre Langstreckenflieger um, dadurch sei das Angebot im April um 13,4 Prozent geschrumpft, die Zahl der Passagiere auf der Langstrecke fiel sogar um 16,5 Prozent auf 125.800. Die Auslastung lag mit 76,8 Prozent um 2,5 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres. Auch in der Summe der ersten vier Monate des Jahres gab es einen Passagierrückgang von 9,3 Prozent auf 481.400. Die Auslastung legte um 1,4 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent zu.

Vertriebsvorstand Karsten Benz sieht die Lage optimistisch: "Es ist uns gelungen, den positiven Trend bei Produktivität und Auslastung fortzusetzen. Es zeigt sich, dass wir die Steuerung der Kapazitäten weiterhin gut auf die Marktnachfrage hin ausrichten" schreibt er. (APA, 13.5.2013)

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