Erdgespräche mit Top-Impulsen

13. Mai 2013, 13:02
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Grünes Networking mit fünf hochkarätigen Referenten

Wien - "Bottom up" ist wie bisher auch das Motto bei den sechsten " Erdgesprächen" am 16. Mai in der Wiener Hofburg: Und das "up" - nämlich jene Gäste, die für Impulsreferate oben auf der Bühne stehen werden - ist diesmal besonders hochkarätig. Neben Polly Higgins (siehe Interview) wird etwa Tim Jackson erwartet: Er ist Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität in Surrey und Direktor von "Resolve", einem Programm zur Erforschung der Zusammenhänge von Lebensstilen, Werten und Umwelt. Sein Buch Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (2004) ist inzwischen ein Klassiker der Nachhaltigkeitsliteratur.

Aufs Podium kommt auch Bill McKibben: Ihn bezeichnete das Time Magazine als den "besten Umweltjournalisten der Welt" - er ist vor allem durch die Gründung von Grassroot-Umweltkampagnen weltberühmt. Unter anderem gründete er 350.org, eine weltweite Klimaschutzorganisation, die seit 2009 über 15.000 Demonstrationen in 189 Ländern koordinierte.

"Dreamicon Valley"

Ein weiterer Impulsreferent ist Harald Katzenschläger, Mentaltrainer, Coach und Gründer von Dreamacademia, einer Organisation, die Menschen hilft, ihre Träume zu realisieren. Aktuell arbeitet er an der Vision "Dreamicon Valley", einem physischen Hub am ehemaligen Eisernen Vorhang an der österreichisch-ungarischen Grenze.

Und nicht zuletzt wird Alexander Egit sprechen: österreichisches Öko-Urgestein, seit 2006 Geschäftsführer des Greenpeace-Central-&-Eastern-Europe-Büros mit Hauptquartier in Wien. Rundum ist wieder Kennenlernen und Networking Ziel des Abends.

Dazu hat "Erdgespräche"-Gründerin Angie Rattay mit Adam Pawloff und ihrem Team ein fünftägiges Rahmenprogramm mit den "Neongrünen Filmtagen" organisiert: Höhepunkt ist die Österreich-Premiere des Oscar-shortgelisteten Films Chasing Ice am 15. Mai (20.30 Uhr) im Burgkino - eine Doku, in der Fotograf James Balog vom National Geographic die Zuseher zu Augenzeugen des Klimawandels macht. (frei, DER STANDARD, 10.5.2013)

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