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Wenn die Welt intelligenter wird

24. Mai 2013, 13:43

2013 gibt es erstmals mehr Daten als Sandkörner am Strand. Technologie soll helfen, diese Datenwüste nutzbar zu machen.

Sensoren sind mittlerweile allgegenwärtig - in Autos, Haushaltsgeräten, Kameras, Straßen, Pipelines, sogar in der Tierzucht und der Medizin. Zusätzlich steigt der Grad der Vernetzung. Nicht nur Milliarden Menschen nutzen das Internet, auch Systeme und Gegenstände haben in den letzten Jahren gelernt miteinander zu kommunizieren. Dadurch entsteht eine schier unvorstellbar große Menge an Daten. IBM Forscher gehen davon aus, dass 9 von 10 Datenbyte allein in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind.

Forscher der Universität Hawaii haben bekannt gegeben, dass es mittlerweile mehr Daten als Sandkörner am Strand gibt: Big Data ist ein Phänomen, mit dem jeder einzelne aber insbesondere auch Systeme, Organisationen, unsere gesamte Welt zu kämpfen hat. Die Lösung muss also heißen, aus der Flut an Daten jene Informationen herauszukristallisieren, die tatsächlichen Wert für das Individuum in der jeweiligen Situation haben.

Instrumentiert, interconnected, intelligent

"Die Welt ist bereits heute instrumentiert und interconnected, das heißt viele Gegenstände sind mit Sensoren ausgestattet und diese miteinander verbunden, Stichwort Machine-to-Machine-Kommunikation. Was es jedoch zusätzlich braucht, ist ein drittes "i": intelligent", so Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM.

Soll heißen, Intelligenz durchdringt zusehends die Abläufe unserer Welt: all die Prozesse, Systeme, Infrastrukturen, die wir brauchen, um Produkte zu entwickeln und zu produzieren; um den Austausch von Waren, Leistungen und Kapital, von Geld, Öl, Wasser oder Informationen zu erleichtern.

Die bereits vernetzten Gegenstände müssen also zunehmend mit Intelligenz ausgestattet werden. Sie entsteht, wenn man dieses Netzwerk mit leistungsstarken Backend-Systemen verbindet, die ihre Daten verarbeiten und – mit Hilfe hochentwickelter Analysemethoden – zu aussagekräftigem Wissen verdichten, und zwar in Echtzeit. Wenn es möglich ist, nicht nur Computer, sondern alle möglichen Dinge mit Rechenleistung auszustatten, kann jede Person, jeder Prozess, jede Dienstleistung und jede Organisation aktiver Teil einer digitalen Infrastruktur werden – vernetzt und "smart".

Smarte Systeme verändern den Alltag

In Stockholm zum Beispiel konnte man Staus beispielsweise dank eines "smarten" Verkehrssystems um 20 Prozent reduzieren, Emissionen um 12 Prozent senken und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel dramatisch steigern. "Smarte" RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) wiederum erlaubt es mittlerweile z.B. im Handel, Fleisch und Geflügel vom Erzeuger bis ins Supermarktregal lückenlos zu verfolgen.

Smarte Systeme sorgen für effiziente Logistik, Energie- und Wasserversorgung. Sie helfen auch dabei, die Echtheit von Medikamenten und die Sicherheit von Devisengeschäften zu überwachen. "Die Technologie ist bereits vorhanden, was es noch braucht, ist ein Perspektivenwechsel bei den Entscheidungsträgern. Hier geht es nicht um den Einsatz eines neuen Tools oder einer neuen Software, es geht tatsächlich um einen Paradigmenwechsel", so Tatjana Oppitz.

  • Tatjana Oppitz, Generaldirektorin von IBM, weiß, neben der Instrumentalisierung und Interkonnektivität bedarf die digitale Welt eines dritten "Is": Intelligenz.
    foto: ibm

    Tatjana Oppitz, Generaldirektorin von IBM, weiß, neben der Instrumentalisierung und Interkonnektivität bedarf die digitale Welt eines dritten "Is": Intelligenz.

  • Smarte Systeme steuern heute unseren Alltag: vom Straßenverkehr bis zu den Lebensmitteln im Supermarkt kann alles digital verfolgt werden.
    foto: ibm

    Smarte Systeme steuern heute unseren Alltag: vom Straßenverkehr bis zu den Lebensmitteln im Supermarkt kann alles digital verfolgt werden.

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