"3"-Chef: Es wird kein Ende des erbitterten Preiskampfs geben

13. Mai 2013, 10:27
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Jan Trionow: "Ich glaube nicht, dass für die gleiche Leistung Preise steigen könnten"

Der harte Wettbewerb im österreichischen Mobilfunkmarkt wird nach Einschätzung des Anbieters "3" anhalten. "Österreich hat die niedrigsten Preise in Europa, der Wettbewerb wurde sehr intensiv geführt. Das wird auch so bleiben", sagte der Chef des Mobilfunkers - Jan Trionow der "Kleinen Zeitung". Der Konzern hatte vor kurzem den größeren Wettbewerber Orange Austria übernommen. Damit sinkt die Zahl der Anbieter in dem Acht-Millionen-Einwohnerland auf drei: Auf den Marktführer Telekom Austria (A1) folgen die Deutsche-Telekom -Tochter T-Mobile und die mit Orange fusionierte "3".

"Ich glaube nicht, dass für die gleiche Leistung Preise steigen könnten"

Einige Marktteilnehmer hatten nach der Übernahme auf ein Ende des erbitterten Preiskampfs gehofft, der die Gewinne der Unternehmen auffrisst - die Kunden aber freut. "Wir haben die Fusion ja auch angestrebt, um im Wettbewerb stärker zu sein. Wir wollen weiter wachsen", erteilte Trionow dieser Hoffnung der Branche seine Absage. "Ich glaube nicht, dass für die gleiche Leistung Preise steigen könnten. Es wird eher der Trend einsetzen, dass man für ähnliche Preise immer mehr Leistung bekommen wird", sagte er dem Blatt. (Reuters, 13.5. 2013)

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"3"

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