Heindl bietet nicht mehr für insolvente Niemetz

13. Mai 2013, 09:42
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Die Ausgleichsquote wäre zu hoch. Manner, der Finanzinvestor GCP und der Sanierer Erhard Grossnigg bleiben im Rennen

Die Confiserie Heindl hat ihr Interesse am angeschlagenen Schwedenbomben-Erzeuger Niemetz verloren und zieht sich aus dem Bieterverfahren zurück. "Die Gründe für den Rückzug sind unter anderem die mittlerweile geforderte Ausgleichsquote von rund 75 Prozent und der damit verbundene Gesamt-Investitionsaufwand von rund zehn Millionen Euro", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens vom Montag.

Sein Angebot beibehalten hat dem Vernehmen nach der Waffelhersteller Manner. Auch der Finanzinvestor GCP und der Sanierer Erhard Grossnigg liebäugeln mit Niemetz. Letzterer will zusammen mit der Familie Niemetz den Gläubigern eine Barquote von 75 Prozent bieten, was 3,3 Millionen Euro entspricht. (red, derStandard.at, 13.5.2013)

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