Leitbörsen Fernost schließen uneinheitlich

13. Mai 2013, 12:24
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Energiewerte geben in Hongkong deutlich nach

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag keine klare Richtung gefunden. Der Nikkei-225 Index in Tokio zog um 174,67 Zähler oder 1,20 Prozent auf 14.782,21 Punkte an. Der Hang Seng Index in Hongkong sackte indessen um 331,41 Zähler (minus 1,42 Prozent) auf 22.989,81 Einheiten ab. Der Shanghai Composite fiel ebenfalls um 4,91 Punkte oder 0,22 Prozent auf 2.241,92 Punkte.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen uneinheitlich. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.428,96 Zählern mit einem Minus von 14,81 Punkten oder 0,43 Prozent, während der All Ordinaries Index in Sydney um minimale 3,7 Zähler oder 0,07 Prozent auf 5.194,80 Einheiten zulegen konnte.

Die Börse in Tokio zeigte sich erneut durch einen anhaltend schwachen Yen beflügelt. Bei dem G7-Treffen am Wochenende wurde keine direkte Kritik gegenüber der anhaltenden Talfahrt des Yen signalisiert, hieß es von Marktteilnehmern. Bereits am vergangenen Freitag hatte die Talfahrt der japanischen Leitwährung gegen den US-Dollar die Notierungen angetrieben.

Gut gesucht zeigten sich japanische Exportwerte. So zogen Panasonic um 7,61 Prozent auf 806,0 Yen an, nachdem das Unternehmen mit seinem operativen Ergebnis die Schätzungen übertroffen hatte, hieß es aus dem Handel. Darüber hinaus legten Pioneer (plus 8,37 Prozent) und Sharp (plus 12,44 Prozent) deutlich zu.

Die übrigen asiatischen Leitbörsen zeigten sich jedoch von der momentanen Dollar-Stärke belastet, hieß es aus dem Handel. Daneben rückten neue Daten aus China in den Blickpunkt. In der Volksrepublik ist die Industrieproduktion im April etwas schwächer als erwartet gestiegen, während die Einzelhandelsumsätze wie erwartet zulegten.

In Hongkong litten Energiewerte unter den fallenden Ölpreisen. Unter anderem verloren Cnooc klare 2,44 Prozent auf 14,40 Hongkong Dollar, Petrochina fielen um 1,95 Prozent auf 10,06 Hongkong Dollar und Kunlun Energy gaben 1,68 Prozent auf 15,20 Hongkong Dollar ab. Die OPEC hatte zuvor einen Anstieg der Fördermenge im vergangenen Monat auf 30,46 Millionen Barrel pro Tag gemeldet. Dies ist der höchste Wert seit vergangenen November.

In Seoul rückten Hyundai Merchant Marine in den Blickpunkt, nachdem das Unternehmen für das vergangene Quartal einen Verlust von 99,3 Mrd. Won verzeichnen musste. Damit weitete das Unternehmen seinen Verlust zum sechsten Quartal in Folge aus. Hyundai Merchant Marine sackten um 5,67 Prozent auf 9.810,00 Won ab. (APA, 13.5.2013)

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