Deutsche-Telekom-Chef verteidigt Pläne zur Internet-Drosselung

12. Mai 2013, 12:41
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Obermann: Für die meisten Kunden ändert sich nichts

Deutsche-Telekom-Chef Rene Obermann hat die Pläne des Konzerns zur Internet-Drosselung erneut verteidigt. "Wir wollen das Internet schneller machen und die Preise soweit es geht stabil halten", sagte Obermann der "Welt am Sonntag". In den kommenden Jahren müssten zusätzliche Milliarden Euro in das Netz investiert werden, allein sechs Milliarden Euro in den Festnetzausbau. Für die allermeisten Kunden werde sich aber nichts ändern. Vielnutzer würden aus heutiger Sicht für ihre Flatrate 2016 dann "zehn bis 20 Euro mehr zahlen", sagte Obermann. Bisher zahlten die Intensivnutzer genauso viel wie die Wenignutzer.

Harter Wettbewerb

Der Konzern hat sich dem Bericht zufolge offenbar aber noch nicht abschließend festgelegt, wie er in drei Jahren mit Vielsurfern umgehen will. "Der Wettbewerb ist so hart, dass wir ohnehin nur das verkaufen können, was sich am Markt durchsetzen lässt", sagte Obermann. Ziel bleibe es, Kunden zu halten und vor allem neue zu gewinnen. Flatrates werde es auch weiterhin geben.

Nicht vor 2016

Die Pläne der Telekom zur Einführung einer Datenvolumengrenze fürs schnelle Internet-Surfen über den Festnetzanschluss zu Hause waren auf Kritik gestoßen. Die Begrenzung soll demnach für neue Verträge gelten, die sei dem 2. Mai abgeschlossen werden. Altverträge sollen davon unberührt bleiben. Technisch wird das ganze voraussichtlich nicht vor 2016 umgesetzt. (APA, 12.5.2013)

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    Die Telekom will sechs Milliarden Euro in den Festnetzausbau stecken und verteidigt deshalb die Drosselung

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