"Sie kommen wie aufgezogen daher"

11. Mai 2013, 18:53
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Manny Viveiros (Teamchef Österreich): "Die Finnen sind so eine gute Mannschaft, sie sind besser als wir. Wir waren hinten und haben ein paar Strafen bekommen, das kostet so viel Kraft, und trotzdem stand es 2:3. Wenn wir das gehalten hätten, wäre alles möglich gewesen. Wichtig ist, dass in keiner einzigen Minute oder Sekunde die Spieler nicht gekämpft hätten. Wir müssten unser bestes Spiel machen, um eine Chance zu haben. Aber die Wahrheit ist, dass wir komplett leer sind. Sechs Spiele in acht Tagen, das ist unglaublich, und dazwischen nur ein Tag Pause. Das spielt eine Rolle, es ist keine Ausrede, aber das ist die Wahrheit."

Jukka Jalonen (Teamchef Finnland): "Wir haben zwei Drittel sehr gut gespielt. Nach den zwei Unterzahltreffern der Österreicher war das ein harter Moment für uns. Deshalb habe ich ein Time-out nehmen müssen. Das hat funktioniert, das vierte Tor war dann die Entscheidung. Insgesamt war das ein gutes Spiel."

Raphael Herburger (Torschütze Österreich): "Die Finnen haben 40 Minuten super gespielt, wir haben durch Unterzahltore ein Momentum bekommen, aber sie haben dann am Schluss des Powerplays das Tor gemacht. Da war dann ein bisschen die Luft draußen. Die Finnen haben das dann klasse gemacht und uns keine Chance mehr gelassen. Vom Tempo her habe ich noch nie so ein schnelles Spiel gespielt. Sie kommen wie aufgezogen daher, das ist schwer zu spielen, hat aber Spaß gemacht mit den Fans. Aus 2:3 hätten wir vielleicht mehr Kapital schlagen müssen, vielleicht wäre dann ein Punkt drin gewesen. Da hat jeder das Momentum gespürt und gehofft, vielleicht haben wir noch einen Lucky Punch. Mit fünf Punkten sind wir nicht durch."

Robert Lukas (Torschütze Österreich): "Nach den zwei Toren war die Hoffnung da, dass wir noch ein kleines Wunder schaffen können. Aber wir haben zu viele Strafen genommen. Die Finnen waren sehr, sehr stark, in jeder Beziehung zu stark für uns. Der Start ins letzte Drittel soll uns Hoffnung geben, dass selbst ein 0:3 gegen Finnland noch lange nicht heißt, dass man die Partie schon verloren hat. Wir haben uns zurückgekämpft, das 7:2 ist sehr hoch, aber sie waren eine Nummer zu groß für uns. Nach dem 2:3 war die Hoffnung da, aber das war das einzige, was wir hatten. "

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