Agrochemiekonzerne finanzierten Bienenstudie

11. Mai 2013, 11:53
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Bayer, BASF und Syngenta steuerten 115.000 Euro bei

Wien - Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) und die Bienen kommen nicht zur Ruhe. Wie das Nachrichtenmagazin "Profil" berichtet, beteiligten sich die drei weltweit führenden Pestizidhersteller Bayer, BASF und Syngenta mit 115.000 Euro an einer Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) über das Bienensterben in Österreich. Eigentümer der AGES ist die Republik Österreich, vertreten durch das Gesundheits- und Lebensministerium.

Das im Vorjahr präsentierte Ergebnis der Untersuchung fiel für die Unternehmen gut aus: "2011 Steigerung von Bienenschäden, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch insektizide Beizmittel verursacht waren." Im Kapitel "Maßnahmen für die Zukunft" empfahl die AGES die "Zulassung neonicotinoider Wirkstoffe".

Berlakovich-Sprecher Wolfgang Wisek sieht darin auf Nachfrage des Magazins kein Problem: "Das war eine Bund-Länder-Kooperation. Die Wirtschaft war genauso Partner wie die Imker." Geld steuerten die Imker jedoch keines bei. (red, derStandard.at, 11.5.2013)

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