SoftBank droht Banken im Kampf um US-Mobilfunker Sprint

11. Mai 2013, 10:05
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Um Konkurrenzangebot von Dish Network zu untergraben

In der Bieterschlacht um den US-Mobilfunk-Anbieter Sprint Nextel kämpft der japanische Konkurrent SoftBank mit harten Bandagen. Wie mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten, will SoftBank das Konkurrenzangebot des US-Satelliten-Fernsehbetreiber Dish Network untergraben und setzt dazu die Banken unter Druck. SoftBank habe den Instituten erklärt, dass Kredite für Dish die Chancen auf eine Rolle bei dem mit Spannung erwarteten Börsengang des chinesischen Internet-Konzerns Alibaba schmälern könnten. Softbank besitzt 33 Prozent von Alibaba. Mindestens eine Bank habe daraufhin ihr Finanzierungsangebot für Dish zurückgezogen, hieß es weiter.

Zeitplan steht noch nicht fest

SoftBank bietet gut 20 Milliarden Dollar (15,40 Mrd. Euro) für 70 Prozent der Sprint-Anteile. Dish hat dieses Angebot mit 25,5 Milliarden Dollar übertrumpft. SoftBank, Sprint und Sprint lehnten eine Stellungnahme zu dem Vorgang ab. Eine Alibaba nahestehende Person erklärte, SoftBank treffe trotz seines großen Anteils keine Entscheidungen für das Management der Firma. Bisher steht der Zeitplan für den Alibaba-Börsengang noch nicht fest. (APA, 11.05.2013)

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