Google lässt mit Kinect und Google-Maps virtuell Fallschirmspringen

10. Mai 2013, 13:47
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Chrome-Spiel "Map Diving" soll auf der Google I/O zu spielen sein

Es war zweifellos eine der riskantesten und gleichzeitig beeindruckendsten Keynotes der IT-Geschichte: Als Google-Mitgründer Sergey Brin im Vorjahr, um die Möglichkeiten von Google Glass zu demonstrieren, schnell mal aus einem Zeppelin sprang und auf dem Dach des Konferenzgebäudes landete, blieb so manchem Anwesenden ungläubig der Mund offen stehen.

Simulation

Eine Wiederholung dieses Spektakel ist für die am Mittwoch beginnende Google I/O 2013 eher nicht zu erwarten - und irgendwie doch. So hat sich Google mit der Design-Agentur Instrument zusammengetan um für die Neuausgabe der Konferenz eine Art Skydiving-Simulator zu bauen, den die TeilnehmerInnen dann selbst ausprobieren können.

Wie in einer Video-Vorstellung demonstriert wird, stellen sich die SpielerInnen bei "Map Diving" vor eine Wand von sieben großen Bildschirmen, auf denen eine von Google Maps geliefert Weltkarte zu sehen ist. Nach dem Absprung gilt es durch Ringe zu steuern, während der Boden immer näher kommt. Die Steuerung erfolgt mittels des eigenen Körpers, mit ähnlichen Bewegungen wie beim echten Skydiven.

Hinter den Kulissen

Um dies zu ermöglichen kommen diverse Sensoren zum Einsatz, darunter Microsofts Kinect. Das Spiel selbst läuft vollständig im Chrome-Browser, und nutzt dabei unter anderem das Google Maps API, WebGL und 3D CSS. (apo, derStandard.at, 10.05.13)

  • Mit Karacho gen Erde: Googles "Map Dive".
    grafik: google / instrument

    Mit Karacho gen Erde: Googles "Map Dive".

  • Die Steuerung erfolgt mit dem eigenen Körper
    foto: google

    Die Steuerung erfolgt mit dem eigenen Körper

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