Mann verletzt in Neunkirchen gefunden - vermutlich Suizidversuch

10. Mai 2013, 11:02
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21-Jähriger sprach Ermittlern gegenüber von Selbstmordversuch

Ein durch Messerstiche schwerverletzter 21-Jähriger ist in der Nacht auf Freitag in Neunkirchen gefunden worden. Das Landeskriminalamt (LKA) nahm zunächst Ermittlungen hinsichtlich eines Mordversuchs auf, die in der Folge aber Richtung Selbstmordversuch gingen. Der junge Mann dürfte sich die Verletzungen - unter anderem am Hals und im Lungenbereich - selbst zugefügt haben.

Kein Motiv genannt

Er wurde notoperiert und befand sich in kritischem Zustand, berichtete NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager. Am Freitagnachmittag war der Schwerverletzte außer Lebensgefahr. Er war ansprechbar und gab den Ermittlern gegenüber an, dass er sich töten wollte. Ein Motiv habe er nicht genannt.

Der Mann hatte früher in dem Wohnhaus gewohnt, wo er um 3.45 Uhr - blutüberströmt - an einer Tür anläutete. Während der Bewohner angesichts des Schwerverletzten Polizei und Rettung verständigte, verschwand der junge Mann. Er wurde von den Einsatzkräften in einem Kellerabteil liegend, mit Styroporplatten zugedeckt, gefunden und ins Spital gebracht.

Zeuge war Opfer einer Schießerei

Ob der 21-Jährige mit dem Mann, bei dem er offenbar Hilfe suchte, näher bekannt war, war noch nicht geklärt. Bei dem Zeugen handelt es sich laut Polizei um eines der drei unverletzt gebliebenen Opfer einer Schießerei vom Montagabend, nach der die beiden mutmaßlichen Täter festgenommen wurden. (APA/red, derStandard.at, 10.5.2013)

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