Bürgerkrieg: Mehr als 130 Frauen an zwei Tagen vergewaltigt

10. Mai 2013, 10:07
15 Postings

Demokratische Republik Kongo: UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay will Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

New York/Kinshasa - Soldaten aus dem zentralafrikanischen Kongo haben einem UN-Bericht zufolge im vergangenen November an zwei Tagen mehr als 130 Frauen und Mädchen vergewaltigt. Einige Opfer seien erst sechs Jahre alt gewesen, heißt es in dem am Mittwoch in New York veröffentlichten Bericht. Die meisten Taten seien Ende November 2012 in und nahe dem Ort Minova verübt worden, als die Soldaten der kongolesischen Armee vor der vorrückenden Rebellengruppe M23 flüchteten.

Die Soldaten, aber auch die Rebellen, hätten zudem weitere Menschenrechtsverletzungen begangen. Die Taten seien entsetzlich, sagte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. "Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, sollen wissen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden." (APA, 10.5.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Entsetzliche Taten in der Demokratischen Republik Kongo. Die UN-Menschenrechtskommissarin wird sie zur Rechenschaft ziehen.

Share if you care.