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Das Geheimnis des roten Weinlaubs

10. Juni 2013, 00:00

Die Weinrebe ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt – bereits 5.000 vor Christus wurde sie von Menschen angebaut. Beinahe ebenso alt ist das Wissen um die heilende Wirkung des Weinlaubs…

Dass der gemäßigte Genuss von (Rot-)Wein mit seinem Inhaltsstoff Resveratrol positive gesundheitliche Auswirkungen hat, hat sich bereits herum gesprochen. Dass auch das rote Weinlaub als Pflanzenheilmittel eingesetzt werden kann, ist weniger bekannt – dabei wusste man schon in der Antike von den Blättern Gebrauch zu machen.

Medizinische Heilkraft schon im Altertum bekannt

So setzten beispielsweise die Römer Umschläge mit oder Säfte aus Weinlaub gegen Kopfweh, Magenschmerzen, Gelenkserkrankungen, Entzündungen oder bei Wunden ein. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit geriet das Wissen um die heilende Wirkung der Weinblätter zunehmend in Vergessenheit.

Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde man wieder auf die traditionelle Verwendung des Weinlaubs in Südfrankreich aufmerksam. Dort brühten die Winzer seit jeher Aufgüsse aus dem Laub, das bei der Weinlese anfiel, die sie regelmäßig in kleinen Mengen einnahmen. Auch der Brei aus dem Weinlaub wurde zum Einreiben geschwollener Beine verwendet. Venenbeschwerden waren bei den Weinbauern ein weithin unbekanntes Leiden.

Dieses Phänomen wurde pharmakologisch untersucht und die verantwortlichen Wirkstoffe identifiziert. Heute ist rotes Weinlaub ein von der European Medicines Agency (EMA) anerkanntes Phythopharmakum, das nachweislich bei Venenerkrankungen wirkt.

Wirkung und Anwendung heute

Verantwortlich für die Heilwirkung des Weinlaubs sind die in ihm enthaltenen Flavonoide. Sie wirken entzündungshemmend und beugen Ödemen vor. Sie finden sich in einigen Lebensmitteln, weshalb eine flavonoidreiche Ernährung bei Venenproblemen sinnvoll ist, können aber auch – zusätzlich - medikamentös verabreicht werden (zur oralen Einnahme oder zur äußeren Anwendung in Form von Salben, Gels o.ä.).

Flavonoide haben eine abschwellende Wirkung. Die Einnahme oder Anwendung ist daher besonders in frühen Stadien der Venenerkrankung  empfehlenswert sagt Venenspezialist Wolfgang Müller. „Die Arzneimittel bestehen meist aus natürlichen, pflanzlichen Stoffen, die bedenkenlos eingenommen werden können. Produkte aus rotem Weinlaub tonisieren die Venen und haben so einen sehr positiven Effekt auf das Venensystem."

Müller empfiehlt seinen Patienten meist die Beine mit Salben aus rotem Weinlaub einzureiben, da diese kühlen und unangenehme Spannungsgefühle reduzieren. Die Medikation wirkt seiner Ansicht nach am Besten in Kombination mit dem Tragen eines Kompressionsstrumpfs.


Behandlungstipp

Im Kampf gegen Venenbeschwerden empfiehlt sich eine Kombination aus topischer Therapie – also der örtlichen Anwendung von z.B. Gels oder Salben –, und systemischer Therapie – also der oralen Einnahme eines Medikaments. Arzneimittelhersteller bieten eine große Produktpalette von Filmtabletten bis Beinsprays und Entspannungscremes.

Bewertung von rotem Weinlaub der EMA

Dr. Wolfgang Müller ist Venenspezialist und praktiziert in Wien.
www.krampfader.at

Mehr über Venenleiden und Venenexperten finden Sie unter:

www.venengesundheit.at
www.antistax.at

  • Artikelbild
    foto: istockphoto.com/naphtalina
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