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Bewegung gegen Venenleiden

10. Juni 2013, 00:00

Viele kennen das nur zu gut: Nach einem langen Tag in Büro oder Geschäft sind die Beine schwer, müde oder gar geschwollen - man will nur mehr nach Hause auf die Couch. Aber genau das ist kontraproduktiv für unsere Venen…

Sport ist ein wesentlicher Faktor zur Prävention von Venenleiden – dabei muss man auch nicht wählerisch sein: ob Laufen oder Radfahren, Aerobic oder Yoga, Wandern oder Ballsport, die Palette an Möglichkeiten ist breit.

Wer aber bereits unter Venenproblemen leidet, sollte vorsichtig bei der Wahl der Sportart sein, denn Sport kann sich sowohl günstig als auch ungünstig auf die Venen auswirken: Einerseits kann die Bewegung den Blutrückfluss fördern, andererseits kann es zu hohem Druck, auf die Venen kommen. So fließt beispielsweise beim Laufen oder Radfahren verstärkt Blut ins Bein, es kann anschwellen und zu Problemen führen.

Grundsätzlich kann ein trainiertes Bein so gut pumpen, dass auch Venenklappenschwächen locker weggesteckt werden können. "Ein nichttrainiertes Bein wird viel eher anschwellen und Beschwerden machen", sagt Venenarzt Wolfgang Müller. "Dennoch habe ich in meiner Praxis sehr viele Sportler mit extremen Krampfadern. Die haben zwar keine Probleme, aber hätten sie früher Kompressionsstrümpfe getragen, hätte man das Ausmaß der Krampfadern eindämmen können".

Sport bei Venenleiden

"Natürlich ist jede Bewegung besser als keine Bewegung, aber der Druck beim Laufen und Radfahren ist erheblich höher als bei sanften Sportarten" erklärt der Mediziner. Bei einer Neigung zu Venenproblemen sollten daher druckentlastende Bewegungsformen an der Tagesordnung stehen, z.B. Übungen, bei denen man die Beine in die Höhe hält wie bei gewissen Gymnastik- oder Yogaübungen.

Besonders empfehlenswert ist Schwimmen: hier wirken sich die Kompression durch das Wasser und die horizontale Lage besonders positiv auf die Venen aus. Zudem fördert Schwimmen die Ausdauer, stärkt Arme, Rücken und Bauchmuskulatur und schont die Gelenke. Auch Walken sieht der Mediziner als sinnvolle Bewegungsform bei Venenproblemen an.

Gänzlich abzuraten ist von intensivem Krafttraining: Sportarten die hohen Druck aufbauen, bei denen man schwer hebt oder viel pressen muss, wirken sich ungünstig auf das Venensystem auf.


Tipps vom Experten:

  • Wer sehr sportlich ist und trotzdem Venenprobleme hat, sollte beim Training einen Kompressionsstrumpf tragen.
  • Wer bereits eine Venenerkrankung hat, ist gut beraten, sich einen speziell abgestimmten Trainingsplan zusammenzustellen, der vor allem Ausdauertraining beinhalten sollte.

Dr. Wolfgang Müller ist Venenspezialist und praktiziert in Wien.
www.krampfader.at

Mehr über Venenleiden und Venenexperten finden Sie unter:

www.venengesundheit.at
www.antistax.at

  • Artikelbild
    foto: istockphoto.com/fotovampir
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