SW Umwelttechnik verdreifachte Quartalsverlust

10. Mai 2013, 09:05
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Der Umsatz sank um 30 Prozent, der Auftragsbestand ist höher

Wien/Klagenfurt - Die an der Wiener Börse notierte Kärntner SW Umwelttechnik hat im ersten Quartal 2013 die Effekte des langen Winters deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel um 30 Prozent von 7,7 Millionen Euro auf 5,4 Millionen Euro, der operative Verlust weitete sich um 22 Prozent auf 2,2 Millionen Euro (1,8 Millionen Euro) aus und der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verdreifachte sich sogar von 1,1 Millionen Euro auf 3,3 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.

Positiv hebt das Unternehmen hervor, dass der Auftragsbestand zum Quartalsende bei 45,5 Millionen Euro lag - ein Jahr zuvor standen nur 29,2 Millionen Euro in den Büchern. "Die Steigerung kommt vor allem aus dem Geschäftsbereich Projektgeschäft und verdeutlicht das Ansteigen der EU-geförderten Projekte in CEE", heißt es in der Aussendung.

Ausblick unverändert

Das erste Quartal lasse "keine wirkliche Aussage über die Marktentwicklung zu", SW Umwelttechnik bleibe daher bei seinem Ausblick für das gesamte Jahr. Bei der Bilanzpressekonferenz für 2012 hatte das Unternehmen für heuer einen stabilen Umsatz in Österreich, deutliche Umsatzsteigerungen in Ungarn und Rumänien sowie insgesamt eine besseres Ergebnis als im Vorjahr angekündigt.

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG machte im ersten Quartal 2013 in Österreich 1,1 Millionen Euro Umsatz (2,1 Millionen Euro), in Ungarn waren es 2,7 Millionen Euro (3,5 Millionen Euro) und in Rumänien 1,1 Millionen Euro (1,5 Millionen Euro). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter fiel von 500 auf 461, was zum Großteil auf den verspäteten Produktionsstart zurückzuführen sei. (APA, 10.5.2013)

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