Fernost-Leitbörsen schließen überwiegend im Minus

9. Mai 2013, 15:16
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Stärkerer Yen belastet japanische Exportwerte

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag überwiegend im Minus tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verlor um 94,21 Zähler oder 0,66 Prozent auf 14.191,48 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gab um 32,87 Zähler (minus 0,14 Prozent) auf 23.211,48 Einheiten ab. Der Shanghai Composite fiel um 13,33 Punkte oder 0,59 Prozent auf 2.232,97 Punkte.

Moderate Kursgewinne gab es indessen an den Märkte in Singapur und Sydney zu verbuchen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.432,78 Zählern mit einem Plus von 19,76 Punkten oder 0,58 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um minimale 2,7 Zähler oder 0,05 Prozent auf 5.180,60 Einheiten.

Die Börse in Tokio zeigte sich von einem etwas festeren Yen belastet. Zudem zogen die jüngsten Inflationsdaten aus China die dortigen Aktienmärkte in die Verlustzone, hieß es aus dem Handel. Die Inflationsrate in China ist im April um 2,4 Prozent zum Vorjahr und damit etwas stärker als erwartet gestiegen, dennoch bleibt der Preisauftrieb verhalten. Verantwortlich seien steigende Lebensmittelpreise gewesen. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg um 2,3 Prozent gerechnet.

Japanische Exportwerte litten unter dem stärkeren Yen. So fielen Canon um 1,00 Prozent auf 3.470,0 Yen und Toyota sackten um 1,37 Prozent auf 5,760,0 Yen ab.

Daneben rückten Sony ins Blickfeld der Anleger. Nach fünf Jahren kehrt der Elektronikriese wieder in die Gewinnzone zurück. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr gab es einen Gewinn von 43 Mrd. Yen. Allerdings verfehlten die Gewinnziele des Unternehmens die Schätzungen der Analysten, so Marktteilnehmer. Sony schlossen um 1,36 Prozent leichter bei 1.744,0 Yen.

An der Börse in Hongkong setzten sich Hengan mit plus 4,97 Prozent auf 84,55 Hongkong Dollar an die Spitze des Hang Seng Index. Dahinter rangierten China Unicom (plus 1,42 Prozent) und Wharf (plus 1,03 Prozent). Ans Ende des Leitindex rutschten indessen China Resources ab, welche 4,44 Prozent auf 25,80 Hongkong Dollar verloren.

In Sydney legten News Corp um 2,85 Prozent auf 32,47 australische Dollar zu. Das Medienunternehmen konnte mit einem Gewinn je Aktie von 36 Cent im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen, hieß es aus dem Handel. (APA, 10.5.2013)

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