Was mich bewegt: Hannes Ametsreiter, A1-Chef

    Kolumne9. Mai 2013, 17:10
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    Der Manager ist rational, schaut aber nicht immer auf die günstigste Lösung

    Der Generaldirektor von A1 und der Telekom Austria Group ist schon aus beruflichen Gründen ständig auf Achse. "Ich fahre einen zwei Jahre alten blauen VW Touareg."

    Der 46-jährige Telekom-Chef lenkt den Dienstwagen "meistens selbst. Allerdings bin ich beruflich viel im Ausland und sitze deswegen oft im Flugzeug, das ist eigentlich mein Hauptfortbewegungsmittel geworden. Ansonsten, wenn ich Termine in der Stadt wahrnehme, gehe ich zu Fuß, wenn die Zeit zu knapp ist, steige ich in ein Taxi oder fahre mit dem Touareg", erzählt Hannes Ametsreiter. "Das ist eine gute Mischung", findet der Salzburger. "Autofahren macht da allerdings nur einen kleinen Teil der Fortbewegung aus." 

    Eher rational

    Bei Autos hat der Salzburger "keine übersteigerten Ansprüche. Ich sehe ein Fahrzeug als funktionales Arbeitstool, das mich von einer Stelle zur anderen bringt. Als solches muss es funktionieren und Sicherheit bieten. Ich sehe das eher rational." Öffis nutzt der Telekom-Chef privat, das beste Angebot der Wiener Linien, die Jahreskarte um 365 Euro, kennt er nicht: "Ich bin da sicher der Kunde, der nicht auf die günstigste Lösung schaut, denn ich kaufe mir jedes Mal einen Einzelfahrschein."

    An sein erstes Auto, einen "kleinen Suzuki Jeep", erinnert sich Ametsreiter nur peripher: "Er war grün." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 10.5.2013)

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      Hannes Ametsreiter: "Ich sehe das Fahrzeug als funktionales Arbeitstool."

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