Mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer töten drei jemenitische Generäle

8. Mai 2013, 11:48
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Soldaten arbeiteten auf wichtigem Luftwaffenstützpunkt

Sanaa - Mutmaßlich mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida in Verbindung stehende Kämpfer haben am Mittwoch im Jemen drei Generäle der Luftwaffe getötet. Die Soldaten seien auf ihrem Weg zu dem strategisch wichtigen Luftwaffenstützpunkt Al-Anad in der südlichen Provinz Lahij erschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium des Landes mit. Aus Kreisen der Armee hieß es, die Angreifer würden "verdächtigt, Al-Kaida anzugehören".

Der regionale Al-Kaida-Ableger im Jemen hatte im Jahr 2011 die Schwächung der Regierung in Sanaa während der Massenproteste gegen den damaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh genutzt, um Teile des Ostens und des Südens des Landes unter seine Kontrolle zu bringen. Inzwischen wurden die Extremisten von der Armee und ihren Unterstützern weitgehend wieder zurückgedrängt. (APA, 8.5.2013)

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