Finanzamt Wien fordert von Lehrling 29 Millionen Euro zurück

8. Mai 2013, 11:38
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Technischer Fehler als Ursache - Finanzamt entschuldigte sich

Wien - Nachdem ein 22 Jahre alter Lehrling seine Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2008 beim Finanzamt Wien-Mitte eingereicht hatte, forderte dieses in einem Schreiben am 29. April 29 Millionen Euro zurück. Am Dienstag erhielt der 22-Jährige einen weiteren Brief, in dem der Bescheid für nichtig erklärt wurde, ein Zusammenhang mit seiner Arbeitnehmerveranlagung bestehe nicht, berichtete das Gratisblatt "Heute" am Mittwoch.

"Es war ein technischer Fehler, der innerhalb von 24 Stunden korrigiert wurde", sagte Daniela Kinz, Pressesprecherin des Bundesministeriums für Finanzen. Man bedauere den Fall. "Ich bin aus allen Wolken gefallen, war geschockt", wird der betroffene Lehrling zitiert. Laut dem Zeitungsbericht hätte der Lehrling laut Erstbescheid 290.420 Euro, ein Prozent der Gesamtsumme, mittels Erlagschein sofort einzahlen sollen. Das Finanzzentrum Wien-Mitte setzte sich laut Kinz am Mittwoch mit dem 22-Jährigen in Verbindung und entschuldigte sich für den Irrtum. (APA, 8.5.2013)

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