Freizeitpark-Besucher beglücken Walt Disney

8. Mai 2013, 10:05
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Ferien bei Micky Maus und Donald Duck sind angesagt. Davon profitiert der Unterhaltungskonzern Walt Disney im zweiten Quartal

Burbank - Im zweiten Geschäftsquartal (Jänner bis März) strömten mehr Besucher in die Freizeitparks, Ferienanlagen und auf die Kreuzfahrtschiffe des Unterhaltungskonzerns Walt Disney als im Vorjahreszeitraum.

Unter anderem dadurch stieg der Konzernumsatz um zehn Prozent auf 10,6 Mrd. Dollar (8,1 Mrd. Euro). Der Gewinn verbesserte sich um 32 Prozent auf unterm Strich 1,5 Mrd. Dollar. "Unsere Ergebnisse spiegeln unsere erfolgreiche Strategie wider", sagte Disney-Chet Robert Iger.

Disneyland Paris bleibt Problemkind

Disney kam allerdings auch zugute, dass die Osterferien günstig für die zwei großen amerikanischen Parks Disney World in Florida und Disneyland in Kalifornien lagen. Daneben gibt es Ableger in Hongkong und Tokio. Als Problemfall hatte sich immer wieder Disneyland Paris erwiesen, zuletzt gaben sich aber auch hier die Gäste spendabler. Ein neuer Park entsteht in Schanghai.

Bei der Filmsparte machten sich die Einspielergebnisse von "Die fantastische Welt von Oz" sowie "Ralph reichts" bemerkbar, nachdem vor einem Jahr das Mars-Abenteuer "John Carter" grandios gefloppt war und einen Verlust von mehreren hundert Millionen Dollar verursacht hatte.

Künftig hofft Disney auf den Erfolg neuer "Krieg der Sterne"-Filme. Der Konzern hatte die Produktionsfirma Lucasfilm geschluckt und will nun drei neue Episoden der Fantasy- und Weltraumsaga um Luke Skywalker und Darth Vader drehen. Das erste Abenteuer kommt voraussichtlich 2015 auf die Leinwand. Schon zuvor hatte Disney das Animationsstudio Pixar und die Comic-Kultfirma Marvel übernommen.

Gewinne mit Fernsehsendern

Das wichtigste Standbein sind indes mit weitem Abstand die Fernsehsender. Sie sorgen für die Hälfte der Einnahmen. Das Geld kommt hier durch Werbung oder über Abogebühren in die Kasse. Neben dem Flaggschiff ABC gehören die ESPN-Sportkanäle sowie die Disney-Familienprogramme dazu.

Auch die Fanartikel mit den Konterfeis der Disney-Helden waren in den vergangenen Monaten begehrt. Der Verlust in der Internet- und Spielesparte Interactive ging zurück.

Die Aktie fiel nachbörslich allerdings, nachdem sie im regulären Handel um annähernd 2 Prozent gestiegen war. Seit Jahresbeginn hat sie um 33 Prozent zugelegt. (APA, 8.5.2013)

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    Walt Disney verdient prächtig.

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