Capri-Sonne zieht es doch nicht an die Börse

8. Mai 2013, 13:15
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Stuttgart - Der Fruchtsafthersteller Capri-Sonne erwägt keinen Börsengang. Ein Börsengang der Marke Capri-Sonne sei in den nächsten beiden Jahren "sicher nicht vorgesehen", teilte die Wild-Gruppe, der Capri-Sonne gehört, mit. "Wenn ich das aktuell vorhätte, dann würde ich die 'News' bestimmt nicht einer einzigen Tageszeitung als Nebensatz mitteilen", ließ Inhaber Hans-Peter Wild weiter mitteilen. Die Tageszeitung "Mannheimer Morgen" hatte berichtet, Wild wolle bei Capri-Sonne einen Investor ins Boot holen. "Capri-Sonne ist ein sehr guter Börsenkandidat", hatte die Zeitung Wild zitiert.

Seit 1969 auf dem Markt

1969 kam Capri-Sonne auf den Markt. Seit 1976 wird das Fruchtsaftgetränk international vermarktet und heute verkauft es sich in 23 Ländern weltweit.

2012 hatte Wild das Geschäft rund um Capri-Sonne in der Holding Arios gebündelt, die in Zug in der Schweiz sitzt. Zu Arios gehören etwa der Anlagenbauer Indag, der die Maschinen zur Produktion des Trinkbeutels herstellt, und die Gesellschaft Sirius, die für das noch junge Geschäft mit Discountern zuständig ist. Die neue Struktur soll das Geschäft für potenzielle Partner attraktiv machen.

In die Aromensparte Wild Flavors, einem weiteren Standbein der Wild-Gruppe, war 2010 der Finanzinvestor KKR eingestiegen. (APA/Reuters/red, derStandard.at, 8.5.2013)

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