Delaware führt gleichgeschlechtliche Ehe ein

8. Mai 2013, 12:03
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Als elfter US-Bundesstaat - Urteil des Supreme Court über Ehe-Öffnung für Juni erwartet

Washington/Wilmington - Mit der Einführung der Ehe für Lesben und Schwule gibt es in den USA wieder Bewegung für die Community: Als elfter Bundesstaat hat nun Delaware die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet. Am Dienstag unterzeichnete der demokratische Gouverneur Jack Markell das entsprechende Gesetz, nachdem es zuvor das Parlament passiert hatte. Lisa Goodman von der Lesben- und Schwulen-Organisation Equality Delaware sprach von einem historischen Tag für den Bundesstaat.

Das Gesetz tritt am 1. Juli in Kraft. Vergangenen Donnerstag hatte Rhode Island als zehnter US-Staat die Ehe für Lesben und Schwule erlaubt. In 31 Staaten ist sie verboten. Andere US-Staaten erlauben gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften, die aber nicht mit der Ehe gleichgestellt sind.

Mit Spannung erwartetes Urteil

In landesweiten Umfragen haben BefürworterInnen der Ehe-Öffnung inzwischen eine Mehrheit, vor allem junge US-AmerikanerInnen unterstützen dieses Anliegen und sind damit ganz auf der Linie von Präsident Barack Obama: Er ist der erste Präsident der USA, der für die Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare eintritt.

Mit Spannung wird daher das für Juni erwartete Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA über die Zulässigkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe erwartet. Die RichterInnen prüfen ein Gesetz aus dem Jahr 1996, das auf Bundesebene die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau festlegt. (APA/red, dieStandard.at, 8.5.2013)

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    Die Bilder mit fröhlichen Gesichtern nach Gesetzesunterzeichnung pro Lesben und Schwule in den USA häufen sich.

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