Hypo Alpe-Adria: Projekt "Paradiso" wird Gerichtsfall

7. Mai 2013, 16:55
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Kreditvergaben an Kunststiftung zu gering besichert: Anklage gegen acht Personen

Klagenfurt - Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat am Montag eine neue Anklage im Zusammenhang mit der Hypo Alpe-Adria bei Gericht eingebracht. Dabei geht es unter anderem um einen nicht ausreichend besicherten Millionenkredit der Bank für das Projekt Kunstpark "Paradiso" in Wien, welches ein Sohn und ein Stiefsohn des Künstlers Ernst Fuchs aufbauen wollten, berichtet das Magazin "News" unter Berufung auf "mehrere glaubwürdige Quellen".

Die Anklage richte sich dem Vernehmen nach gegen acht Personen - darunter mehrere ehemalige Vorstände der Bank, heißt es in dem Bericht. Dabei dürfte es sich um eine Sammelanklage handeln, in der es um mehrere Causen geht, eine davon ist die Kunststiftung. Als Richter wird Christian Liebhauser-Karl genannt, der bereits den früheren Hypo-Vorstand Wolfgang Kulterer verurteilt hat.  (APA, 7.5.2013)

Nachlese -Oktober 2012:
Höllischer Kredit für Kunstpark Paradiso
Ein Gutachter zerpflückt den Kredit der Kärntner Hypo für den Kunstpark Paradiso bei der Wiener Fuchs-Villa

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