Neuer Video Codec macht Plugins obsolet

    7. Mai 2013, 13:10
    6 Postings

    Auf JavaScript basierender Video Codec von Mozilla kommt ohne DRM aus und ermöglicht Virtualisierung von Anwendungen

    Gemeinsam mit dem Rendering-Unternehmen Otoy hat Mozilla einen neuen Video Codec gebaut, der auf JavaScript und WebGL basiert. Dieser Codec würde Plug-ins obsolet machen, die bislang gebraucht werden, um Videos im Browser konsumieren zu können.

    Rendering

    ORBX.js soll laut TechHive auch dazu genutzt werden können, Anwendungen aus der Fernen im Browser zu rendern – Wasserzeichen inklusive. Das heißt, dass DRM nicht mehr extra hinzugefügt werden müsste.

    Offenes Web

    In jedem Fall wäre Formatierung für Contenthersteller kein Thema mehr, da alles in JavaScript abgewickelt wird. Dies sei ein großer Schritt für ein offenes Web, so Otoy-CEO Jules Urbach. Aktuell ist die Implementierung gewisser Formate – wie beispielsweise H.264 – für kommerzielle Zwecke mit hohen Lizenzgebühren verbunden.

    Virtualisierung

    ORBX.js soll demnach auch eine um 25 Prozent bessere Kompression ermöglichen als H.264 und kann mit Live-Video "on the fly" umgehen als auch mit der Offline-Transkodierung von Video. Zusätzlich soll der Codec auch zur Virtualisierung verwendet werden können: Anwendungen für Windows, Linux oder Mac OS können HTML5-fähige Browser gestreamt werden. (red, derStandard.at, 7.5.2013)

    • Das Rendering-Unternehmen Otoy schließt sich mit Mozilla zusammen, um einen gemeinsamen Video Codec zu entwickeln
      screenshot: otoy

      Das Rendering-Unternehmen Otoy schließt sich mit Mozilla zusammen, um einen gemeinsamen Video Codec zu entwickeln

    Share if you care.