Wasserverschmutzung bedroht Existenz von rosa Delfinen

7. Mai 2013, 13:17
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Jungtiere der chinesischen Weißen Delfine sterben vermutlich durch vergiftete Muttermilch

Hongkong - Umweltverschmutzung bedroht die Existenz der chinesischen Weißen Delfine vor Hongkong. Den auch als rosa Delfinen bekannten Meeressäugern in den Gewässern vor der Millionenstadt drohe die Ausrottung, warnte die Hongkonger Gesellschaft zum Schutz von Delfinen am Montag. Von den 158 Tieren in den Gewässern bei Hongkong im Jahr 2003 seien 2011 weniger als die Hälfte übrig geblieben. Die für Juni erwarteten aktuellen Zahlen ließen einen weiteren Rückgang befürchten.

Der Chinesische Weiße Delfin  (Sousa chinensis) ist eine Art aus dem Indopazifik, die Tiere leben in Küstengewässern und Flussmündungszonen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostküste Afrikas bis nach Australien. Die Delfine sind eine Touristenattraktion in Hongkong. Eine Sprecherin des Tourveranstalters Dolphinwatch zeigte sich "zu 99 Prozent sicher", dass der Nachwuchs an der vergifteten Muttermilch sterbe - dort konzentrierten sich die Umweltgifte aus dem Wasser.

Tote Delfinkälber

Vor zwei Wochen hatte ein Facebook-Video von einer Delfin-Gruppe für Aufsehen gesorgt, die einem verzweifelten Muttertier helfen wollte, ihr an der Wasseroberfläche treibendes totes Kalbs wiederzubeleben. Laut Dolphinwatch war es bereits der dritte Vorfall dieser Art allein im April. Größere aber ebenfalls schwindenden Bestände leben im Delta des Perlflusses zwischen Hongkong und Macau. Dort wird die Population auf knapp 2.500 Tiere geschätzt. (APA/red, derStandard.at, 07.05.2013)

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    Umweltverschutzung bedroht den Chinesischen Weißen Defin in seiner Existenz.

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