Streit wegen Gravur: Angestellte von Wiener Juwelier zückt Waffe

7. Mai 2013, 12:11
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Sie wurde wegen Verdachts der schweren Nötigung angezeigt

Wien - Eine 48-jährige Angestellte in einem Juweliergeschäft in Wien-Meidling hat am Montag bei einem Streit mit einem Kunden ihre Waffe gezogen. Auslöser des Konflikts war die Gravur eines goldfarbenen Armbandes, deren Qualität dem 18-Jährigen missfiel. Als der Mann lautstark seine Unzufriedenheit mit dem Ergebnis kundtat, kam die 48-jährige Angestellte ihrer Kollegin zur Hilfe. Sie trug ihr auf, den Notruf zu drücken. Im hinteren Teil des Geschäfts ging der Streit weiter.

Die Angestellte fühlte sich durch das Verhalten des in Wut geratenen Mannes bedroht und griff zu ihrer Faustfeuerwaffe. Laut eigenen Angaben richtete sie die Waffe aber nicht direkt auf den Mann, der die Lokalität daraufhin verließ. Die Frau wurde von der durch eine Kollegin alarmierten Exekutive kurzzeitig festgenommen und auf freiem Fuß wegen des Verdachts der schweren Nötigung angezeigt, berichtete Polizeisprecherin Adina Mircioane. (APA, 7.5.2013)

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