Amag schreibt weniger Umsatz und Gewinn

7. Mai 2013, 09:07
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Wien/Linz - Der börsenotierte Aluminiumkonzern Amag hat im ersten Quartal 2013 mit 202,3 Mio. Euro um 3,3 Prozent weniger Umsatzerlöse erwirtschaftet als im Vorjahresquartal. Der Gewinn nach Steuern fiel im Jahresvergleich um 19,6 Prozent, von 18,7 Mio. Euro auf 15,0 Mio. Euro, teilte das Unternehmen  mit. Der operative Gewinn (Ebit) fiel um 15,5 Prozent von 22,4 Mio. Euro auf 19,0 Mio. Euro. Zur Begründung verweist die Amagdarauf, dass der Aluminiumpreis von durchschnittlich 2.216 Dollar je Tonne auf 2.042 Dollar je Tonne gefallen sei.

Die Amag erwartet für das zweite Quartal Vollauslastung, aber die unsicheren Rahmenbedingungen am Markt lassen eine präzise Vorschau auf das Jahresende derzeit nicht zu. Dennoch sei operativ "ein erfolgreiches Jahr" zu erwarten, aber die schwierigen Rahmenbedingungen könnten zu einer "leichten Abschwächung des Ergebnisses im Vorjahresvergleich" führen. Vor allem das Segment Gießen stehe aufgrund von Absatzrückgängen in der Autoindustrie unter Margendruck.

Externer Absatz stagniert

Die Elektrolyse Alouette könne auch beim aktuell niedrigem Preisniveau einen positiven Ergebnisbeitrag liefern.

Operativ habe es im ersten Quartal Vollauslastung gegeben, schreibt das Unternehmen, die gesamte Absatzmenge sei von 86.300 Tonnen auf 88.100 Tonnen um 2,1 Prozent gestiegen, der externe Absatz stagnierte zugleich (82.200 t nach 82.600 t). Das Ebitda (Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen) fiel "vor allem aufgrund von Wegfall von Einmaleffekten und Margendruck", so die Aussendung, von 34,6 Mio. Euro auf 31,4 Mio. Euro. Der Verschuldungsgrad lag zum Quartalsende bei 7,2 Prozent, nach 4,7 Prozent Ende 2012, die Eigenkapitalquote sank im gleichen Zeitraum von 62 Prozent auf 60 Prozent.

Die Annahmequote des B&C-Pflichtangebotes beträgt 3,2 Prozent, teilte die Amag mit. Die Annahmefrist läuft noch bis 10. Juli. Die B&C-Gruppe, schon vorher mit knapp 30 Prozent Kernaktionär der AMAG, hat Anfang Jänner ihre Anteile mit jenen der Oberbank zusammengelegt und ein Pflichtangebot an die Kleinaktionäre gelegt. Unter Berücksichtigung aller Vorkaufsrechte hielt die Amag im März bereits mehr als 50 Prozent an der AMAG. (APA, 7.5.2013)

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