Cornelia Krebs mit Robert-Hochner-Preis ausgezeichnet

6. Mai 2013, 16:18
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Jurybegründung: "Sie praktiziert anwaltschaftlichen Journalismus auf hohem Niveau: Sie rückt an den Rand Gedrängte ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit."

Die Ö1-Journalistin Cornelia Krebs wurde am Montag mit dem Robert-Hochner-Preis ausgezeichnet.

Die sechsköpfige Jury, bestehend aus Peter Daser, Fritz Hausjell, Andreas Pfeifer, Johann Sereinig, Paul Vecsei und Gabi Waldner, traf die Entscheidung aufgrund ihrer "mitreißenden Reportagen", die sich durch erstklassigen Radiojournalismus mit sozialer Verantwortung und couragierter Haltung auszeichnen und "damit zu einer der Visitkarten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" würden.

Reportage über Saualm

Cornelia Krebs erregte besondere Aufmerksamkeit mit ihrer "Journal Panorama"-Reportage über die Lebensbedingungen von Asylsuchenden auf Kärntner Sauaulm, die schlussendlich zur Schließung derselben führte. 

"Ihre Beharrlichkeit bei investigativen Streifzügen mit dem Mikrofon verarbeitet sie zu mustergültigen, lebendigen Reportagen, die sich zudem durch die ihr eigene wunderbare Stimmführung auszeichnen. Sie praktiziert anwaltschaftlichen Journalismus auf hohem Niveau: Sie rückt an den Rand Gedrängte ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Krebs beherrscht den tagesaktuellen Radiojournalismus ebenso wie den magazinartigen Hintergrundjournalismus. Sie stellt dabei für die Hörerinnen und Hörer Zusammenhänge her und deckt Missstände auf.", lobt die Jury die Arbeit der renommierten Journalistin. (red, derStandard.at, 6.5.2013)

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