Österreich plant Aufnahme von 1,32 Milliarden Euro

6. Mai 2013, 10:22
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Bundesfinanzagentur wird zehnjährige und sechsjährige Emissionen aufstocken

Wien - Die Republik Österreich will am Dienstag auf dem Kapitalmarkt 1,32 Milliarden Euro aufnehmen. Geplant ist, die im April erstmals begebenen neue zehnjährige Bundesanleihe 2013-2023/2 sowie die Bundesanleihen 2012-2019/2 aufzustocken. Das Zinsumfeld für österreichische Staatsanleihen ist weiterhin sehr günstig, auch wenn die Renditen zuletzt leicht gestiegen sind. Am vergangenen Freitag rentierte etwa die zehnjährige Emission am Sekundärmarkt mit 1,39 Prozent.

Die zehnjährige Emission mit einem Kupon von 1,75 Prozent wurde im April mit einem Volumen von drei Milliarden Euro - davon 500 Millionen Euro Quote des Bundes - erstmals in einem syndizierten Verfahren am Kapitalmarkt untergebracht. Die Reoffer-Rendite betrug 1,776 Prozent.

20 Jahre ÖBFA

Die 1,95%-Bundesanleihe 2012-2019/2 wurde zuletzt im Februar aufgestockt, damals betrug die Durchschnittsrendite 1,294 Prozent.

Durchgeführt wird das Angebot von der dafür zuständigen Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur ÖBFA, die am Montag in einem parlamentarischen Festakt ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. (APA, 6.5.2013)

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