Britische Medienaufsicht startet später als geplant

5. Mai 2013, 21:46
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Grund sind Uneinigkeiten zwischen Regierung und Zeitungsverlagen

Die in Großbritannien geplante Medienaufsicht wird später als geplant ihre Arbeit aufnehmen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, soll es Uneinigkeit über die konkrete Umsetzung zwischen der Regierung und den Zeitungsverlagen geben.

Ursprünglich hatten sich die drei großen britischen Parteien nach dem Abhörskandal rund um "News of the World" auf die Gründung einer Medienkommission geeinigt, die Beschwerden untersuchen, Richtigstellungen veröffentlichen sowie Strafen bis zu einer Million Pfund verhängen können soll. 

Alternativvorschlag

Die Zeitungsverlage befürchten allerdings den staatlichen Einfluss auf die Berichterstattung und haben deshalb vergangene Woche einen alternativen Plan vorgelegt, der nun geprüft wird. (red, derStandard.at, 5.5.2013)

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