"Killer is Dead": Die abgedrehte Zukunft von Sex und Gewalt

3. Mai 2013, 12:49
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Japanischer Entwickler Grasshopper provoziert mit politischer Unkorrektheit

Grasshopper Manufactures' Metzelspiel "Killer is Dead" wird im August für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen. Darin schlüpfen Spieler in einer nahen Zukunft in die Rolle des Auftragskillers Mondo Zappa, um Jagd auf gefährliche Kriminelle zu machen. Die Welt von Zappa ist gespickt mit futuristischen Technologien wie kybernetisch verbesserten Menschen, Cyborgs und Raumschiffen, die Reisen durchs All erlauben. In einem neuen Trailer zeigen die japanischen Entwickler rund um "Enfant terrible" Suda 51, dass sie recht wenig von politischer Korrektheit halten.

"Gigolo Modus"

Dem Designer zufolge wendet man die extreme Gewalt und sexistische Darstellungen ähnlich wie die Schöpfer von "Grand Theft Auto" zur Karikatur der Wirklichkeit an. Kritiker wiederum behaupten, Grasshopper Manufactures produziere kontroverse Inhalte bloß, um aufzufallen. In "Killer is Dead" kann man nicht nur Gegner mit Schwertern teilen, sondern auch in einen "Gigolo-Modus" wechseln, um durch die Kleidung von Frauen zu spähen. "Vielleicht sollte Sexualität in Spielen kein so großes Tabu sein, aber gleichzeitig lebe ich in einem Land, in dem Sexualität ziemlich verrückt ist", heißt es gegenüber Eurogamer.

Erprobte Formel

Die Formel Sex und Gewalt probte Grasshopper bereits vergangenes Jahr mit dem Titel "Lollipop Chainsaw". Ein Versuch, der bei westlichen Medien nur teilweise Anklang fand. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 3.5.2013)     

(Video: Killer is Dead - Trailer #2)

  • "Killer is Dead" erscheint im August.
    foto: grasshopper manufactures

    "Killer is Dead" erscheint im August.

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