Niemetz-Finanzierung bleibt fraglich

3. Mai 2013, 10:33
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Der Schwedenbomben-Macher müsste für die 50-Prozent-Quote samt Verfahrenskosten rund 2,4 Millionen Euro aufbringen

Am Dienstag ist es soweit. Dann wird über den Sanierungsplan der insolventen Walter Niemetz Süßwarenfabrik abgestimmt. Bei einem "Nein" droht der Verkauf. Die Konkurrenten Manner und Heindl sowie der Finanzinvestor GCP haben sich schon angedient. Der Plan sieht vor, dass Niemetz den Gläubigern bis zu 50 Prozent Quote in Form einer Einmalzahlung zahlt, das berichtet Insolvenzverwalter Stephan Riel dem Kurier. Ursprünglich seien es nur 20 Prozent gewesen.

"Es gibt sehr konkrete Vorstellungen, aber die dahinter stehende Finanzierung habe ich noch nicht gesehen", sagte Riel der Zeitung. Inklusive Verfahrenskosten wären rund 2,4 Millionen Euro fällig. Laut Riel ist das Unternehmen aber nicht in der Lage, das selbst zu stemmen. "Die Gesellschafter müssen die Quote zu einem wesentlichen Teil fremdfinanzieren", sagt der Insolvenzverwalter der Zeitung. (red, derStandard.at, 3.5.2013)

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