Chelsea im Rennen um Platz drei in Bedrängnis

3. Mai 2013, 10:14
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"Blues" müssen erneut bei Meister ManUnited bestehen - Scharner im Abstiegskampf gegen Ex-Team gefordert

Nach dem Einzug ins Finale der Europa League will Chelsea in der Liga Kurs auf die Champions League nehmen. Platz drei ist in Gefahr, steht am Sonntag (17.00 Uhr) doch ein schwieriges Gastspiel bei Meister Manchester United auf dem Programm. Am Mittwoch folgt ein womöglich vorentscheidendes Gastspiel gegen den Stadtrivalen und direkten Konkurrenten Tottenham.

Die "Blues" haben United in dieser Saison sowohl aus dem FA- als auch aus dem Ligacup geworfen, der Rekordmeister sinnt also auf Revanche. Darauf hoffen Arsenal und Tottenham, schielen die beiden Erzrivalen doch bei einem bzw. drei Punkten Rückstand auf Chelsea ebenfalls auf einen CL-Fixplatz. Der Liga-Vierte darf zumindest in die Qualifikation, ein Club aus dem Londoner Trio schaut durch die Finger.

Arsenal gastiert am Samstag bei Absteiger Queens Park Rangers, Tottenham empfängt Southampton. Sollten die "Spurs" die Teilnahme an der Königsklasse noch verspielen, droht auch der Verlust von Superstar Gareth Bale - selbst wenn das Trainer Andre Villas-Boas anders sieht. "Ich habe die Zusage des Vereins, dass der Spieler unabhängig davon hierbleiben wird", betonte der Portugiese. "Ich wäre extrem überrascht, wenn das nicht so wäre."

Während Everton mit einem Sieg im Merseyside-Derby bei Liverpool zum ersten Mal seit 1937 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren vor dem großen Lokalrivalen landen dürfte, steht Paul Scharner im Abstiegskampf mit Wigan bei seinem Ex-Club West Bromwich Albion bereits gehörig unter Druck. Bei einem Spiel weniger fehlen den "Latics" drei Runden vor Schluss fünf Punkte auf das rettende Ufer.

"Wir müssen dieses Spiel gewinnen", weiß Scharner, der stolz darauf ist, noch nie abgestiegen zu sein. "Es ist sicher etwas, das ich nicht auf meiner Visitenkarte stehen haben möchte", betonte der 33-jährige Defensivspieler, der bis Saisonende vom HSV an seinen Ex-Verein Wigan verliehen ist. Scharner: "Mein Ziel war es, dieses Team in der Premier League zu halten. Es sieht schlecht für uns aus, aber es ist noch nicht vorbei."

West Brom könnte zum Punktelieferanten werden, wollen viele "Baggies" doch lieber den Lokalrivalen Aston Villa in der zweiten Liga sehen. Der Traditionsclub hat sich aber zuletzt mit einem 6:1 gegen Sunderland, zu dem ÖFB-Teamstürmer Andreas Weimann das wichtige 2:1 beisteuerte, Luft verschafft. "Wir haben trotzdem noch drei sehr wichtige Spiele vor uns", erinnerte Weimann. Das erste davon am Samstag in Norwich. (APA; 3.5.20012)

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