FLÖ: "Zusammenarbeit mit der AG denkbar"

Chat3. Mai 2013, 11:42
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Florian Kraushofer, Spitzenkandidat der Fachschaftslisten, beantwortete die Fragen der Userinnen und User

ModeratorIn: Wie begrüßen Florian Kraushofer von den Fachschaftslisten im Chat. Liebe UserInnen, bitte um Fragen!

Florian Kraushofer: Hallo! Freut mich, hier zu sein.

Marlonen: Wie sind sie persönlich zur FLÖ gekommen?

Florian Kraushofer: Ich habe 2009 angefangen zu studieren, also gleich in dem Semester, in dem Hörsäle besetzt wurden - da war ich dann auch viel in diesem Umfeld, habe viel mit sehr interessanten Menschen diskutiert, und aus dem diskutieren ist dann irgendwann ein Mitarbeiten geworden.

Pete_Seeger: wie bewerten sie ihre bisherige arbeit in der öh?

Florian Kraushofer: Am Anfang habe ich in erster Linie in der Studienvertretung Technische Physik an der TU Wien mitgearbeitet, da war vor allem interessant, zu sehen, wie die Universität funktioniert - viel falsch zu machen gibt's dort noch nicht. Später war ich dann im Referat für Bildungspolitik aktiv, das war eine sehr spannende Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Ebenen der ÖH. Beschäftigt habe ich mich da vor allem mit Gesetzestexten und -novellen im bildungspolitischen Bereich, das ist jetzt auch eine nützliche Erfahrung.

f18f9f7c-2d2c-4b29-86e4-83cd15625c8e: Warum kümmert sich die ÖH um so viele politische Fragen ? Wäre es nicht sinnvoller mehr Ressourcen in die alltäglichen studentischen Probleme zu investieren ? Aus meiner Erfahrung kann ich bspw sagen, dass mir persönlich die Arbeit der StVen sehr vi

Florian Kraushofer: Die Arbeit der Studienvertretungen ist in meinen Augen der allerwichtigste Teil der ÖH - allerdings darf nicht übersehen werden, dass auch das politisch ist! Wenn sich eine Studienvertretung zum Beispiel damit auseinander setzt, wie ein Studienplan aussehen soll, wie viele Freiheiten er bieten soll und was für Inhalte wichtig sind, dann gibt es darauf keine rein objektive Antwort. Außerdem spricht meiner Meinung nach absolut nichts dagegen, dass eine ÖH, die ihre Kernaufgaben ernst nimmt und erfüllt, sich dann auch mit anderen Themen beschäftigt.

ichbineininsekt: Beabsichtigen sie auch nach dieser Wahl als Steigbügelhalter der GRAS/KPÖ/VSSTÖ Exekutive zu dienen?

Florian Kraushofer: Zunächst darf ich darauf hinweisen, dass in der jetzigen Koalition nicht der KSV, sondern die FEST als vierter Partner beteiligt ist. Die Arbeit läuft momentan gut, eine Fortsetzung ist durchaus denkbar. Die andere Option wäre natürlich eine Zusammenarbeit mit der AG, auch das ist prinzipiell denkbar.

atfshs: mit wem würden sie gerne koalieren?

Florian Kraushofer: Der liebste Koalitionspartner ist für uns natürlich die FEST, gerade die Parteiunabhängigkeit, aber auch viele Grundsätze verbinden uns sehr stark. Mit der momentanen Zusammenarbeit sind wir alles in allem zufrieden, die zukünftige Ausrichtung hängt natürlich dann auch von den Inhalten ab. Ausschließen können wir nur den RFS.

Tom77: Studiengebühren? Ja oder Nein? Dursetzbar? Sollten auch jene einen Beitrag leisten die nebenbei Vollzeit arbeiten?

Florian Kraushofer: Nein. Die Ausfinanzierung der Universitäten muss jedenfalls durch die öffentliche Hand erfolgen. Durch die Einführung der Studiengebühren sind auch keine konkreten Verbesserungen an den Universitäten zu erwarten. Andererseits bringen sie aber wesentliche Verschlechterungen für die Studierenden mit sich. Ein Verhältnis, in dem Studiengebühren für Studierende akzeptabel sind und nicht vom Studium abhalten, auf der anderen Seite aber die Universitäten davon profitieren, ist in unseren Augen unrealistisch - die Studiengebühren müssten sich dazu im vierstelligen Bereich bewegen!

Mardras: Wieso spricht sich die FLÖ gegen Zugangsbeschränkungen aus, wo doch angesichts der Uni-Budgets, die realistischerweise nicht allzu groß wachsen werden, dies die einzige Maßnahme wäre, um die Qualität der Lehre zu sichern?

Florian Kraushofer: Realistischerweise wird das Uni-Budget immer in dem Bereich wachsen, in dem es unbedingt wachsen muss - also so, dass die Universitäten gerade nicht vom Aussterben bedroht sind. Zugangsbeschränkungen führen nur dazu, dass in der Öffentlichkeit und gegenüber der Regierung suggeriert wird, es gäbe kein Finanzierungsproblem an den Universitäten. Dadurch wird erst recht kein Geld an die Unis fließen, und statt Studienplätze auszubauen, wird womöglich sogar weiter gekürzt werden, weil sich das dann als einfacher Ausweg anbietet.

Schreck: Seid ihr für die Direktwahl der Bundesvertretung? Warum hat es nicht geklappt?

Florian Kraushofer: Auf jeden Fall! Eine Direktwahl ist unbedingt notwendig, um die Bundesvertretung erstens demokratisch zu legitimieren und zweitens die immer weiter steigende Mandatsanzahl in den Griff zu bekommen. Gescheitert ist die Reform an einer Blockade der AG/ÖVP. Es gab 2011 vor der Wahl eine Einigung auf eine Reform, Minister Töchterle hatte diese auch schon zugesichert. Nach der Wahl ruderte die AG dann aufgrund von Kleinigkeiten zurück, und Töchterle behauptete, ohne AG sei eine Reform nicht möglich oder nicht demokratisch (die Reform 2005 GEGEN die ÖH-Exekutive war aber kein Problem!)

UserInnenfrage per Mail: Was würdest du machen, wenn du Wissenschaftsminister wärst?

Florian Kraushofer: Nicht gerade ein Ziel, das ich anstrebe. Prinzipiell: Mich mehr für eine Ausfinanzierung der Universitäten einsetzen, nicht versuchen, dieses Problem auf die Nebenschauplätze Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen zu reduzieren, politische Ziele formulieren und mich an Gesetze bzw. die Verfassung halten.

Illudure: Frauen stellen jetzt schon bei Studienabschlussen: 56%, bei Studienanfängern: 56%, und bei der Matura: 58%. Wieso braucht es dann noch ein Frauenförderung?

Florian Kraushofer: Schöne Zahlen, wenn man sich dann die Beschäftigten an den Universitäten ansieht, merkt man aber schon eine große Diskrepanz. Irgendwo geht ein Großteil dieser 56% dann verloren. Das wegzureden oder sich gar nicht damit zu beschäftigen, halte ich für unverantwortlich.

commendet: Seid ihr eigentlich für verpflichtende Genderkurse - ich meine, sogar der KSV lobt eure progressive linke Politik...

Florian Kraushofer: Das mit dem KSV ist mir neu, aber sehr interessant ;) - prinzipiell ist das auch innerhalb der FLÖ kein einfaches Thema. Einig sind wir uns dabei, dass Studierende egal welchen Faches sich auch mit Themen außerhalb ihres Fachbereichs beschäftigen sollten. Dazu gehört nicht nur Gender, sondern z.B. auch ethische Fragestellungen. Es ist aber jedenfalls zu hinterfragen, in welcher Form diese Lehrveranstaltungen abgehalten werden, ob sie ihr Ziel erreichen und ob die Qualität passt.

KeineR_: Du kommst selbst von der ÖH an der TU Wien. Dort gibt es eine Mehrheit der Fachschaftslisten. Viele der Oppositionsfraktionen sprechen davon das die FLÖ ihre Macht dort ausnutzt (z.B. vorzeitiges Beenden von Tagesordnungspunkten auf UV-Sitzungen, us

Florian Kraushofer: Auf die Details jetzt einzugehen, würde zu weit führen - prinzipiell verstehe ich, wie man bei einem oberflächlichen Hinschauen zu solchen Vorwürfen kommt, finde aber, dass die Arbeit an der TU Wien gut funktioniert und moralisch auch in Ordnung ist. Es werden an der TU Wien sicher sehr viel mehr Menschen in die Arbeit der ÖH eingebunden als an den meisten anderen Universitäten. Der zentrale Ort des Austausches und der Entscheidungsfindung ist an der TU auch einfach nicht die UV, sondern offene Treffen, bei denen jeder mitreden kann.

fingolfin35: Was halten Sie als Technikstudent von der von GRAS geforderten Möglichkeit, in allen Bachelorstudien 30 ECTS vollkommen frei absolvieren zu können? Würde dadurch speziell in den Nawi Fächern nicht das Niveau der Abschlüsse sehr leiden, wenn auf ein

Florian Kraushofer: Grundsätzlich kann ich die Gedanken der GRAS zwar gut nachvollziehen, als Absolvent eines Bachelorstudiums, das mit Inhalten heillos überfüllt ist, sehe ich aber natürlich auch die Problematik dabei und kann mir eine Umsetzung nur schwer vorstellen. Ich halte es allerdings für richtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie Studierende vor allem in ihrem ersten Semester mehr Freiheit gewinnen und ihre Studienwahl noch überdenken und informierter treffen können.

UserInnenfrage per Mail: Was sagen Sie dazu, dass die ÖH parteiunabhängiger werden soll? Das wird vielen Fraktionen vorgeworfen, dass sie zu ideologisch sind. Die FLÖ ist zum Beispiel ja ohne große Partei im Hintergrund.

Florian Kraushofer: Sehr dafür! Wir sind nicht nur ohne große, sondern ohne jegliche Partei im Hintergrund. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch darum, dass bei der ÖH-Arbeit nicht die Frage nach einer weiteren Karriere innerhalb der ÖVP oder der SPÖ im Hinterkopf herumschwirren soll. Die Interessen der Studierenden können nur im Vordergrund stehen, wenn politische Unabhängigkeit der Vertretung gewährleistet ist.

Phan Tast: Wieso sagt ihr, die FLÖ wäre unpolitisch, wenn doch jede eurer Forderungen eine politische Dimension hat (zB: pro oder contra Studiengebühren)? Hat nicht jeder Mensch eine politische Haltung?

Florian Kraushofer: Wir haben nie behauptet, die FLÖ wäre unpolitisch - wir sind parteiunabhängig. Eine politische Haltung der ÖH halten wir sogar für außerordentlich wichtig!

UserInnenfrage per Mail: Du hast gefordert, dass Universitäten für schlechte Lehre Strafe zahlen sollen. Wie kann man schlechte Lehre messen? Wie hoch soll die Strafe sein?

Florian Kraushofer: Es geht nicht um eine Bestrafung der Universitäten, sondern darum, dass die Qualität der Lehre als Indikator in die Mittelvergabe einfließt, damit das Thema mehr in den Mittelpunkt rückt. Das gibt es jetzt schon zum Beispiel in Bezug auf Publikationen. An vielen Unis gibt es schon gut funktionierende Lehrveranstaltungs-Evaluierungen. Das muss natürlich recht einheitlich aussehen, damit man das auch als Indikator heranziehen kann, was aber durchaus umsetzbar ist. Ein erster Schritt wäre, das als Pilotprojekt an einzelnen Universitäten für die Verteilung zwischen Fakultäten umzusetzen. Der Effekt soll jedenfalls für die Institute spürbar sein - das ist aber schon bei wenigen Prozentpunkten des Budgets gegeben.

commendet: wie finanziert ihr eigentlich so ein großes BBQ wie letzte Woche an der TU mit einem Wahlkampfbudget von 54€?

Florian Kraushofer: Gleich voraus: Bei den 54€ handelt es sich um das *Bundes*wahlkampfbudget von 2011, dieses Jahr sind wir übrigens nur bei 21€ ;) Die einzelnen Gruppen an den Universitäten haben dann natürlich auch noch ein eigenes Budget, das bestreitet auch niemand. Wie groß dieses ist und wie es aufgestellt wird, ist nicht zentral organisiert, sondern Angelegenheit der jeweiligen Unigruppe. Vom Grillen an der TU weiß ich, dass es kostendeckend war - vorgestreckt wurde das Geld meines Wissens nach von der Fachschaftsliste an der TU Wien.

.tom: Wieso gibt es eigentlich an einer der größten Universitäten des Landes, der WU, keinen FLÖ-Ableger? Dort treten 8 Fraktionen ab, wobei 7 davon einen parteipolitischen Hintergrund haben.

Florian Kraushofer: Die FLÖ hat keine Ableger. Wir verstehen uns als Fraktion, die sich aus autonomen Unigruppen und Personen, die an den jeweiligen Unis aktiv sind, organisiert. Wenn sich motivierte Studierende an der WU oder auch an einer anderen Universität finden, die eine parteiunabhängige Liste organisieren wollen und mit unseren Grundsätzen übereinstimmen, sind sie herzlich willkommen - die Initiative muss allerdings von ihnen kommen! Aktuell gibt es übrigens zwei neue Gruppen, die genau so entstanden sind: Eine an der Uni Innsbruck und eine an der Meduni Wien. Scheinkandidaturen lehnen wir ab.

Schreck: Könntet hr euch vorstellen mit den J ulis zu koalieren

Florian Kraushofer: Wir werden nicht in eine Koalition gehen, die Studiengebühren und/oder Zugangsbeschränkungen fordert. Wenn die JuLis uns in diesen Punkten entgegen kommen, ist das aber durchaus denkbar.

in cervisia veritas: Als Student an der TU ist mir schon oft aufgefallen das es viele Technik-Stipendien nur für Frauen gibt. (anscheinend um Frauen in die Technik zu locken?!?) Viele meiner Komilitonen empfinden das als Sexismus, mich eingeschlossen, schließlich hat je

Florian Kraushofer: Es ist evident, dass es für Frauen schwierig ist, sich in technischen Studienrichtungen durchzusetzen. Das zeigt sich bei den Studienbeginnerzahlen, aber auch bei den Abbrechern. Hier der scheinbar vorhandenen systematischen Ungleichbehandlung durch verschiedene Unterstützungen entgegenzutreten, ist in meinen Augen nicht verwerflich. Das darf natürlich nicht dazu führen, dass Männer massiv benachteiligt werden - gerade Stipendien für Frauen stellen meiner Meinung nach aber noch keine große Benachteiligung dar, die Männer daran hindert, in ihrem Studium voran zu kommen.

toff1: Die Wahlbeteiligung ist gering. 2011 hat Wissenschaftsministerin Karl die Onlinewahl mittels Bürgerkarte dennoch auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Wenn gerade einmal ein Viertel aller Wahlberechtigten über wichtige Themen in Bildung und Wissensch

Florian Kraushofer: Als Techniker muss ich leider sagen, dass ich derzeit keine Möglichkeit sehe, e-Voting in einer sinnvollen Form umzusetzen. Es gibt verschiedene Methoden, aber egal auf welchem Weg, man opfert entweder die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit oder die Anonymität. Wenn eine sichere und nachvollziehbare Form gefunden wird, dann sind wir natürlich bereit, darüber zu diskutieren.

commendet: Warum bewirbt die htu/FLÖ in der ÖH Zeitung nur die eigenen, nicht aber die anderen Kandidaten?

Florian Kraushofer: Ich weiß leider nicht, wovon du sprichst - meines Wissens nach sind alle Fraktionen und KandidatInnen, die Beschreibungen geschickt haben, auch im htu.info vertreten. Ich habe das Heft allerdings bis jetzt noch nicht in der Hand gehabt! Am besten, du fragst direkt bei der HTU nach.

Neva: Mit welchen Fraktionen kann sich die FLÖ eine Koalition vorstellen oder anders gefragt: Schließt ihr bestimmte Fraktionen von vornhinein aus? Wenn ja wen und weshalb?

Florian Kraushofer: Wie schon gesagt, können wir uns verschiedene Koalitionen vorstellen, auszuschließen ist für uns nur der RFS. Der Grund ist hoffentlich offensichtlich. Außerdem werden wir in keine Koalition gehen, die Studiengebühren oder neue Zugangsbeschränkungen fordert.

UserInnenfrage per Mail: Was hat die FLÖ in der Bundesvertretung bewirkt in den letzten 2 Jahren?

Florian Kraushofer: Ein großes Projekt der ÖH-BV in den letzten zwei Jahren war das Forum Hochschule, woran die FLÖ natürlich auch mitgearbeitet hat. Basisnähere Arbeit im Bereich Bildunspolitik ist mir persönlich natürlich sehr aufgefallen und meiner Meinung nach auch wahnsinnig wichtig - außerdem sind zu nennen: Weiterbildung für interessierte Studierende, Aufbau des Bereichs Qualitätssicherung, Neuverhandlung des Sozialfonds, etc. Prinzipiell bringt die FLÖ mehr Zugänglichkeit in die ÖH!

Der auf der Nudelsuppen dahergschwommen is: Wie stehen Sie zum Unizugang für Drittstaatenangehörige?

Florian Kraushofer: Wir sind der Meinung, dass jeder Studierende, der an einer österreichischen Universität zugelassen ist, auch die Chance haben soll, sein Studium abzuschließen. Derzeit gibt es sowohl bei der Zulassung, als auch während des Studiums eine starke Diskriminierung von Drittstaatsangehörigen. Wir setzen uns für die prinzipielle Gleichstellung aller Studierenden und gegen Hürden bei der Zulassung ein. Ein großes Anliegen ist auch das passive Wahlrecht für Drittstaatsangehörige, damit diese ihre eigenen Anliegen auch vertreten können!

blub7: Warum hört man von euch kaum was bezüglich Cafe Rosa? Es wirkt, als würdet ihr das schweigend mittragen

Florian Kraushofer: Die FLÖ ist an der Uni Wien nicht vertreten, die Umsetzung erfolgte ohne unsere Beteiligung. Mittlerweile ist es für uns auch schwerer als für die meisten Fraktionen, uns ein Bild davon zu machen, was an der Uni Wien in Bezug auf das Café Rosa passiert. Klar ist, dass viele Fehler passiert sind, allerdings ist es uns ein Anliegen, dass im Wahlkampf - vor allem, wenn es um die Bundesvertretung geht - auch andere Themen behandelt werden. Die ständige Vermischung von lokalen Vertretungen und Bundesebene schadet der ganzen ÖH.

der Peter, der zehn Häuser weiterg'wohnt hat: Auf der TU, auf der ich studiere, hört man ausserhalb der Wahlzeiten so gut wie garnichts von der FLÖ. Warum seid ihr nur dann present?

Florian Kraushofer: Uns ist wichtig, dass außerhalb der Wahlzeiten die Arbeit der ÖH im Mittelpunkt steht. Versuche, dabei Projekten Fraktionsstempel aufzudrücken, gehen auf Kosten dieser Projekte und der Zusammenarbeit innerhalb der ÖH. Wir wollen möglichst wenig Energie in die Erhaltung von Fraktionsstrukturen stecken, sondern in die unabhängige Arbeit der ÖH.

ModeratorIn: Und schon ist die Chat-Stunde mit Florian Kraushofer vorbei. Danke an alle Beteiligten und ein schönes Wochenende! Am Montag um 12 Uhr geht es mit Claudia Gamon von den Julis weiter.

Florian Kraushofer: Danke für die vielen Fragen! Hat Spaß gemacht. Bitte wählen gehen! Weitere Fragen auch gerne an presse@fachschaftslisten.at

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