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    WWTBD -
    What Would Thomas Bernhard Do

    2. Mai 2013, 15:34

    Nicolaus Schafhausen über seinen ersten Programmpunkt in der Kunsthalle Wien

    WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do. Diese bewusst ohne Fragezeichen gestellte Frage lässt keine singuläre Antwort erwarten. Vielmehr schafft sie Raum für ein weites Spektrum an Statements, Erörterungen und Interpretationen. Das zehntägige Festival der Kunsthalle Wien widmet sich zentralen Fragen unserer Gesellschaft und greift dabei auf die Tradition des kritischen wie unbequemen Denkens von Thomas Bernhard zurück. Es überträgt es jedoch in die heutige Zeit und fächert es in verschiedene Disziplinen im Sinne einer prägnanten Gegenwartsanalyse auf.

    WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do präsentiert Beitrage von Akteuren aus der bildenden Kunst, Musik, Literatur, Kunsttheorie, Soziologie, Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften, zeigt Filme, Performances und Konzerte. Jeden Tag von zwei Uhr nachmittags bis zwei Uhr morgens entfaltet sich ein Marathon ohne vorgezeichnete Ziellinie. Gerahmt wird dieser von einem Bühnenbild der amerikanischen Künstlerin Barbara Kruger, einer Installation des österreichischen Künstlers Heinrich Dunst und der auf John Cage und auf Thomas Bernhards Roman Beton basierenden TONSPUR 53 des Wieners Robert Schwarz. In unterschiedlichen Tempi und Tonalitäten folgen jeden Tag sechs bis zwölf Akte aufeinander, die als Einzelevent funktionieren, aber auch Bestandteil jenes Gesamtprogramms sind, das WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do im Laufe seiner zehntägigen Spielzeit formiert.

    Sowohl die eingeladenen Darsteller, die in choreographierter Abfolge und in unterschiedlichen Formaten aufeinandertreffen, als auch die anwesenden Besucher werden produktiv in das Geschehen involviert und öffnen Interpretationsspielräume entlang der Bruchlinien unserer Gesellschaft. Vorträge werden von Performances abgelöst, Diskussionsrunden von Lesungen, Konzerten, Gesprächen oder dem Auftritt bekannter DJs.

    Mit WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do startet das Programm der neuen Kunsthalle Wien. Im Fokus sind nicht allein die bildende Kunst unserer Zeit, sondern auch die Fragestellungen, die diese aufwirft und die unsere Gesellschaft bewegen. Kunst als Spiegel ihrer jeweiligen Gegenwart zeigt sich dabei in ihren unterschiedlichen Facetten. Kunst braucht aber auch ein Gegenüber, das reagiert, Impulse aufgreift und Fragen stellt. Das Publikum ist für mich deshalb ebenso wichtig wie das Programm der Kunsthalle Wien. Ich freue mich sehr, Sie bei WWTBD – What Would Thomas Bernhard Do begrüßen zu dürfen. (Nicolaus Schafhausen, Direktor Kunsthalle Wien)


    Alle Informationen zu Programm und Ticketverkauf finden Sie auf unserer neuen Homepage, unserer Facebook-Seite und unter #WWTBD bei Twitter.

    • Nicolaus Schafhausen
      foto: steffen jagenburg © kunsthalle wien 2012

      Nicolaus Schafhausen

    • Artikelbild
      grafik: boy vereecken © kunsthalle wien 2013
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