Wie Google die Welt durch seine Bildersuche sieht

2. Mai 2013, 11:11
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Der Fotograf Sam Bland hat sich Googles Bildersuche künstlerisch genähert

Google kann das Web nicht nur nach Text, sondern auch Bildern durchsuchen. Mit Google Goggles können Nutzer Objekte fotografieren und diese über die Suchmaschine nachschlagen. Über die Websuche können Bilder hochgeladen werden, um mehr zu den abgebildeten Objekt zu erfahren. Mit seinem Projekt Googlology hat sich der britischen Fotografen Sam Bland der Art gewidmet, wie Google durch dieses Feature die Welt sieht.

Ähnliche Bilder

Für die Bildersuche analysiert Google die Aufnahmen nach Farben und Strukturen. Oft kommt es dabei vor, dass Google die Objekte nicht erkennt. In diesem Fall werden ähnliche Bilder aus dem Suchindex angeboten, die inhaltlich jedoch nichts mit dem eigentlichen Foto zu tun haben. Diese kontextuell losgelöste Sichtweise Googles habe den Fotografen fasziniert, wie er gegenüber Wired erklärt.

Kollagen

Aus den von Google angebotenen ähnlichen Bildern hat er die nicht erkannten Original-Aufnahmen neu zusammengesetzt. Beispielsweise lieferte die Suche bei einem Tennisschläger unter anderem Fotos eines Eisbären, eines Raketenstarts oder einer Medikamentenschachtel. Diese Aufnahmen hat Bland übereinandergelegt und so die Original-Aufnahmen durch die Farben und Formen der Alternativbilder neu konstruiert. (red, derStandard.at, 2.5.2013)

  • Sam Bland hat mit Googlology ein Kunstprojekt gestartet, das zeigt, wie Google die Welt durch seine Bildersuche sieht.
    foto: sam bland

    Sam Bland hat mit Googlology ein Kunstprojekt gestartet, das zeigt, wie Google die Welt durch seine Bildersuche sieht.

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