Flexikonten, "Piloten" und "Tag der Besinnung"

Ansichtssache1. Mai 2013, 14:29
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Neben der SPÖ haben auch andere Parteien den 1. Mai für Kundgebungen genutzt: Die ÖVP hat dabei das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Mittelpunkt gestellt. Man wolle keine "Zwangsjacke", sondern Wahlfreiheit, so Parteichef Michael Spindelegger bei einer Pressekonferenz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Es gehe am 1. Mai nicht darum, dass nur marschiert oder "Arbeit" plakatiert werde, sondern darum, Arbeit zu ermöglichen, konnte sich Spindelegger im Wahljahr einen Seitenhieb auf den Koalitionspartner SPÖ nicht verkneifen. Entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sei das Engagement der Mitarbeiter, und da gehe es auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Teilzeitarbeit sei so eine Möglichkeit für mehr Vereinbarkeit. Die Teilzeit dürfe "nicht schlechtgeredet" werden. Auch ÖAAB-Obfrau Johanna Mikl-Leitner zeigte sich überzeugt davon, dass die Teilzeit-Tendenz steigend sei, weil die Arbeitnehmer Zeit für Familie oder Weiterbildung haben wollen. Dass von Gegnern der Teilzeit auch damit argumentiert wird, dass niedrige Pensionen die Folge sein können, wischte Spindelegger vom Tisch: Es sei notwendig, "die Kirche im Dorf zu lassen", meinte er auf eine entsprechende Frage, es gehe nicht um dauerhafte Teilzeit, sondern für eine gewisse Zeit und das freiwillig.

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