"Wien ist auch Beč, Vienna und Viyana"

30. April 2013, 10:34
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Im Rahmen der 3. Wiener Integrationswoche finden vom 2. bis 12. Mai in ganz Wien mehr als 200 Veranstaltungen im Zeichen der Vielfalt statt

Ein Konzert auf dem Kutschkermarkt, eine Diskussion in der Kunsthalle, eine Ausstellung in Margareten, ein Türkisch-Crashkurs, ein internationales Buffet, eine Gay-Balkan-Disco, ein Marionettentheaterstück für Kinder oder ein Tanzkurs für afrikanische Tänze: alles nur ein Bruchteil des Angebots der 3. Wiener Integrationswoche. Die Veranstaltungen sollen Wienerinnen und Wienern zeigen, dass Vielfalt lebt und etwas Selbstverständliches ist. Denn "Wien ist nicht nur Wien, Wien ist auch Beč, Vienna und Viyana. Und vieles mehr", so die Organisatoren von BUM Media.

Wien ist nicht nur Wien

Das Programm umfasst ein breites Angebot an Veranstaltungen zu Diversität, Mehrsprachigkeit und Zusammenleben. "Es ist die perfekte Gelegenheit, die Vielfalt unserer Stadt besser kennenzulernen, Vorurteile abzubauen, Filme, Musik, Theater, Ausstellungen, Diskussionen, Sprachen und vieles mehr gemeinsam zu genießen. Unter den Programmpunkten ist sicherlich für jeden Geschmack und 'Hintergrund' etwas dabei", sagt Dino Šoše, Initiator und Geschäftsführer von BUM Media.

Das gesamte Veranstaltungsangebot findet man online unter integrationswoche.at oder erblättert es im Magazin "Wiener Vielfalt". Interviews, Kolumnen und Berichte zum Thema Vielfalt begleiten das Programm in der Erstausgabe. "Wiener Vielfalt" findet man auch an Orten in der ganzen Stadt, an denen Zusammenleben und Mehrsprachigkeit selbstverständlich sind.

Eröffnungsgala und Verleihung des MigAward

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am 2. Mai um 19 Uhr in der Brunnenpassage in Wien-Ottakring. Der feierliche Auftakt bietet den BesucherInnen gleich eine Möglichkeit für interkulturellen Dialog und Austausch. An diesem Abend wird außerdem erstmals der MigAward verliehen - der Preis der österreichischen MigrantInnen. Dieser zeichnet Personen, Projekte und Initiativen aus, die sich für die Partizipation von MigrantInnen einsetzen. Doch es wird auch ein Negativpreis an Projekte oder Personen verliehen, die ein friedliches Zusammenleben erschweren. Alle Nominierungen sind unter migaward.at nachzulesen. (red, daStandard.at, 30.4.2013)

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