El Celler de Can Roca bestes Restaurant 2013, Steirereck auf Rang neun

Seriensieger Noma auf Platz zwei, Osteria Francescana auf Rang drei

Montagabend wurden in der Londoner Guildhall die 50 besten Restaurants 2013 gekürt, dabei gab es einen Wechsel an der Spitze. Nach drei Jahren in Folge musste René Redzepi mit dem Noma die Führung abgeben, das beste Restaurant dieses Jahres ist El Celler de Can Roca aus dem spanischen Girona, das Joan Roca mit seinen Brüdern Josep und Jordi leitet und das im Vorjahr den zweiten Platz belegte. 

Steirereck neuntbestes Restaurant weltweit

Der dritte Platz ging an die Osteria Francescana mit Küchenchef Massimo Bottura aus Modena, die 2012 noch Rang fünf belegte. Heinz Reitbauers Steirereck schaffte nach einem beachtlichen elften Rang im Vorjahr den Sprung in die Top Ten und liegt im neuen Ranking auf Rang neun, es ist zugleich das einzige österreichische Restaurant unter den 50 besten.

Das Restaurant Astrid y Gaston aus Lima konnte den größten Sprung im Ranking machen: Nach Rang 35 im Vorjahr ist es nun auf Platz 14.

Abgestürzt ist The Fat Duck von Heston Blumenthal: Im Vorjahr auf Rang 13, gibt es heuer nur noch Platz 33.

Veuve-Clicquot-Auszeichnung für die weltbeste Köchin

Neben dem Ranking für die 50 besten Restaurants wurden noch weitere Auszeichnungen vergeben, die PreisträgerInnen waren schon in den Wochen davor bekanntgegegeben worden. 

Die Italienerin Nadia Santini darf sich "Best Female Chef 2013" nennen, im Vorjahr wurde Elena Arzak Espina geehrt.

Preis für das Lebenswerk an Alain Ducasse

Der Preis für sein Lebenswerk ging an Alain Ducasse, der bei der Verleihung in London nicht anwesend sein konnte, stattdessen wurde ein Film mit seinen Dankesworten eingespielt. 

"The World's 50 Best Restaurants" wird vom "Restaurant Magazine" organisiert, die Liste erstellen die Mitglieder der "The Diners Club World's 50 Best Restaurants Academy". 900 Kritiker, Köche, Gastronomen und Journalisten gehören ihr an und wählen ihre Favoriten (detaillierte Beschreibung des Zustandekommens des Votings auf  The World's 50 Best).

Die Top 15

1. El Celler de Can Roca, Girona, Spanien
2. Noma, Kopenhagen, Dänemark
3. Osteria Francescana, Modena, Italien
4. Mugaritz, San Sebastian, Spanien
5. Eleven Madison Park, New York, USA
6. D.O.M., Sao Paulo, Brasilien
7. Dinner by Heston Blumenthal, London, England
8. Arzak, San Sebastian, Spanien
9. Steirereck, Wien, Österreich
10. Vendome, Bergisch Gladbach, Deutschland
11. Per Se, New York, USA
12. Frantzen/Lindeberg, Stockholm, Schweden
13. The Ledbury, London, England
14. Astrid y Gaston, Lima, Peru
15. Alinea, Chicago, USA. (ped, derStandard.at, 29.4.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 146
1 2 3 4

Na wenigstens beim Fressen sind die Spanier noch Weltspitze.

und beim Kicken

und wie entscheidet man das

ob so ein wirtshaus jetzt besser oder schlechter ist?
mir persönlich gefällts ja im noma a bissl besser als im el celler. bin ich jetzt ein blöder banause oder ist die liste falsch?

bin ich jetzt ein blöder banause

Nö nur ein Anscheiber.

Das Schöne ist, dass es eine solche Liste für gemütlich-bodenständige Lokale nicht gibt. Da bleibt einem bei jedem ersten Besuch die Freude, etwas neues entdeckt zu haben. Geben Sie mal den "Geheimtipp Steirereck" weiter.

gratulation ans steirereck!

freu mich dass wien international so gut mithalten kann :)

ich war vor nicht langer Zeit beim Heston, Mittagemenü, wenn ich mich recht erinnere um die 35 Pfund, hallo, wir reden von einem der Besten dieser Welt. Wem es das nicht wert ist, und wer das nicht ausgeben mag, der soll zu Mutter essen gehen, er wird jedoch auch über diese Küche nicht hinaus kommen!

Ganz schön abgestürzt, der Heston. Aber sicher immer noch einer der Besten in der Welt.

Wieso?

Dinner by Heston ist auf Platz 7.

Wie und wo kochen Sie? Ich nur zaus. Das neue Konzept, alte Küche, neu interpretiert find ich genial. Haben Sie schon was versucht? Ich schon! Meat fruit, sind Sie bereit? ;-)

genial - alte gerichte neu interpretieren - dass ich da nicht draufgekommen bin.
die schwierigere aufgabe ist allerdings neue gerichte alt interpretieren - werd da mal etwas entwickeln.

warum haben Sie's nicht getan? schaun sie sich einfach das Konzept an (im Herbst kommt übrigens das Buch raus). ein Gericht aus dem 13. Jhdt im Heute so zu interpretieren, dass alle nur genüsslich die Augen verdrehen finde ich durchaus bemerkenswert! Sorry, wenn Sie im Ranking über dem Heston stehen, dann halte ich natürlich sofort meinen vorlauten Schnabel!

das ist ein prozess der doch nicht neu ist - in allen bereichen - musik, mode, design -davon lebt ja auch die hohe küche - "alte" sprich tradierte gerichte in eine andere, neue form zu bringen - aus dem schwartl wird ein chip, das gemüse kommt in verschiednen physikal. zuständen, das porzellan weicht urtümlichen wie stein, stroh, knochen usw. usw.
einen hamburger auf römer oder steinzeitniveau bringen wär m.m. nach die originellere idee.

ps.: tlw. ist das nachkochen nicht genau möglich: rezeptgenauigkeit, zutaten, zumutbarkeit, neue kochtechnologie ect. - daher ergibt sich laufend eine neuinterpretation alter gerichte ganz automatisch.

San Sebastian Spanien sensationell

2 Restaurants in den Top 10

meine mutter ist das beste restaurant

schmeckt am besten, kostet nichts und ich bekomme sogar fürs sizten bleiben taschengeld.

Mein Grätzlwirt ist nicht auf der Liste, gut so sonst würde

ich beim nächsten Besuch glauben die Preise sind in laotischen Kip und nicht in Euro

Schade, dass das Chateaubriand in Paris aus den Top 15 gefallen ist, fand ich das sympathischste all dieser Restaurants (zumindest jener, die ich besucht habe) und dazu auch noch das günstigste.

die französischen küchen weit hinten - hab ich erwartet - vewbcert bin ich aber dass es kein schweizer restaurant schafft ganz vorne mitzumischen. betuchte kundschaft gäb es dort doch genug - oder sind die so reich weil sie beim essen sparen?

Wieso

haben Sie die französischen Küchen weit hinten erwartet ? Ist ja eher eine Überraschung. Der 16. Platz ist aber auch nicht schlecht, früher waren sie aber besser gereiht.

In der Schweiz gibt es mehr Spitzenrestaurants als in Österreich, den hergestellten Zusammenhang verstehe ich aber nicht ganz.

weltoffenheit, experimentierfreude (die haben es nicht nötig) - war einige zeit mit schweizer gastronomen, küfer und gastrokritiker unterwegs -auf spionagetour in österreich und umgebung.
hier geht es ja auch nicht um massenausspeisung sondern um manierismus, kunst, künstelei, kitsch, hirnwi...erei, forschung, experimentiererfolge usw.
in einer sommersaison im schweizerhaus werden vielleicht mehr menschen kulinarisch glücklich gemacht als in den bsten 50 der welt.

Die französische Haute Cuisine ist doch ein Musterbeispiel für ihre Experimentierfreudigkeit und Offenheit für andere Küchen.

das sind diese ganzen

"das auge ist mit" restaurants wo du nachher lust hast beim wuerstelstandl um die ecke dir ne eitrige mit bugl neben einem angesoffenen obdachlosen runterzudruecken weilst ganz einfach echt hungrig bist. bin mir aber sicher dass das essen echt vorzueglich dort ist...

sie waren noch nie in so einem restaurant, oder?

weil wenn sie nach den mindestens 10 gängen eines degustationsmenüs (wobei die meisten eher aus 2-3 untergängen bestehen) wirklich nicht satt sind, dann haben sie ein ganz anderes problem

und das waere...?

ich bin ein starker esser wiege aber trotzdem nur 62kg. die meisten menschen glauben es mir nicht wenn ich ihnen sage das ich unmengen an essen brauche. und ja, ich war in meinem leben schon in spitzenrestaurants und weiss das die qualitaet nicht das problem ist. die groesse der portionen aber schon. und die menge an gaengen ist indirekt proportional mit der groesse jeden einzelnes ganges. nichts gegen gute restaurants einzuwenden, nur wenn ich danach aber hungrig bin nuetzt es mir nichts wenn das essen vorzueglich war. pragmatisch gesehen ist essen nun einmal dazu da um energie zuzufuehren und wenn dieser grundsatz nicht gegeben ist war das essen nun einmal nicht gut genug. punkt.

Genuss =/= Ernähren...

Posting 1 bis 25 von 146
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.