Plagiatsjäger Weber plant "Institut zur Zitatsforschung"

26. April 2013, 11:32
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Sucht dafür Unterstützer an Unis und in der Wirtschaft

Wien - Der Salzburger Plagiatsexperte Stefan Weber will gemeinsam mit zwei Kollegen in Deutschland ein "Institut für Autorschafts- und Zitatsforschung" (IAFZ) ins Leben rufen. Laut Aufgabenkatalog ist Grundlagenforschung zu Autorschaft und Zitieren als historisch gewachsene Grundprinzipien moderner Wissenschaft geplant. Auch angewandte Forschung zu Praxen des Zitierens und der Quellenkritik in der digitalisierten Wissenschaft soll Thema sein. Weber will zudem mit seinen Kollegen eine Clearing- und Beratungsstelle für konkrete Plagiatsverdachtsfälle einrichten.

Als erste Schritte stehen laut Weber ein Forschungsprojekt - in Kooperation mit Österreich - und die Erstellung eines "Duden des Zitierens" an. Zur Umsetzung braucht er allerdings noch Unterstützer: In seinem Blog ruft er "eine aufgeschlossene Universität" zur Einrichtung eines solchen Instituts auf und hofft auch auf Partner aus der Wirtschaft, die unter (Produkt)plagiarismus leiden und ein solches Institut bzw. dessen Grundsteinlegung fördern würden. (APA, 26.4.2013)

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