Brotmobil: Michael Kos, Künstler

Kolumne25. April 2013, 17:10
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Abseits der Kunst wird auf das klassische Bildhauerauto gesetzt

Von Samstag, bis 3. November 2013 widmet sich die Niederösterreichische Landesausstellung dem Thema "Brot und Wein". Ausstellungsorte sind Poysdorf und Asparn an der Zaya, in Asparn wird das Thema Brot "aufgeschnitten": "Und meine Brot-Installation Fette Tränke wird hier gezeigt", erzählt Michael Kos. Die Installation besteht aus Schuhen, aus Brotwecken gefertigt, die eine "Brottränke" umschließen.

Der Künstler hat früher auch ein "Brotmobil" gefertigt: "Es war voll funktionstüchtig und mit einer Fernbedienung ausgestattet. So konnte ich das Brotmobil auf Wunsch durch die Ausstellung lotsen." 

Klassisches Bildhauerauto

Der Künstler arbeitet abwechselnd in seinem "Freiluft"-Atelier in Niederösterreich und seinem Atelier in Wien. "Deswegen fahre ich nicht nur mit Brotautos, sondern mir gehört auch ein typisches Bildhauerauto." Wie schaut so etwas aus? "Das ist ein günstiger, weißer Kastenwagen mit großer Ladefläche."

In den acht Jahre alten Ford Transit wird eingepackt, was geht, höchstens ein Beifahrer hat noch Platz. Kos ist zufrieden. "Mein Auto ist kein Repräsentationsfahrzeug, aber so eines brauch ich auch nicht."  Der Ford, das Arbeitstier, bleibt in der Stadt am Parkplatz.

Urlaubstaugliche "Transe"

"Hier fahre ich mit meinem KTM-Rad oder mit Öffis" , sagt der Künstler und fügt hinzu: "Der Transit ist übrigens auch urlaubstauglich. Ich war in Kroatien und Italien damit, das hat schon gepasst." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 26.4.2013)

  • Michael Kos: "Kein Repräsentationsfahrzeug."
    foto: bettina frenzel

    Michael Kos: "Kein Repräsentationsfahrzeug."

  • Eines der Brotmobile des Künstlers.
    foto: michael kos

    Eines der Brotmobile des Künstlers.

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