Tech-Blogger Scoble: "Google ist bei Datenbrille mulmig"

24. April 2013, 13:45
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Heftige Debatte um Privatsphäre sei auch am Web-Giganten nicht spurlos vorübergegangen

Google ist nach Einschätzung des Technologie-Bloggers Robert Scoble aufgeschreckt durch die Debatte um Auswirkungen der Datenbrille Google Glass auf die Privatsphäre. "Man merkt, dass Google bei diesem Produkt mulmig ist", sagte Scoble am Mittwoch auf der Next Konferenz in Berlin. "Sie haben versucht, es so zu gestalten, dass es die Leute nicht verschreckt."

Einer der ersten Nutzer

Scoble ist einer der ersten Testnutzer der Datenbrille. Er bemerke die Brille die meiste Zeit gar nicht, erzählte Scoble. "Das ist schon ein Teil meines Lebens. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keinen Tag haben werde, an dem ich so etwas nicht trage." Seine Brille sei nicht die ganze Zeit eingeschaltet, sagte Scoble. Stattdessen schalte er die Datenbrille gezielt ein, etwa wenn er ein Foto aufnehmen wolle. Er hoffe, dass bald weitere Funktionen hinzukommen.

Derzeit zeige die Datenbrille vor allem Informationen zu eingehenden Anrufen und E-Mails an.

200 Dollar in zwei, drei Jahren

Ausgewählte Nutzer konnten Testgeräte um 1.500 Dollar erwerben. Scoble erwartet für den Massenmarkt einen deutlich niedrigeren Preis. "Das wird in zwei, drei Jahren 200 Dollar kosten", so Scoble. Die Brillen könnten zum Massenprodukt werden, wenn sie auch für reguläre Nutzer erschwinglich wären. "Sie werden es ziemlich schnell in Massenauflage produzieren können", meinte Scoble über Google. (APA/red, 24.4.2013)

  • Google will Nutzer mit seiner Datenbrille nicht verschrecken.
    foto: google

    Google will Nutzer mit seiner Datenbrille nicht verschrecken.

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