Filmemacher Paul-Julien Robert im Chat

19. April 2013, 09:44
11 Postings

1979 in die Mühl-Kommune hineingeboren, begibt sich der Regisseur in "Meine keine Familie" auf eine Spurensuche und stellt sich am Montag von 12.30 bis 13.30 Uhr den Fragen der UserInnen

Freie Sexualität, Gemeinschaftseigentum und die Auflösung der Kleinfamilie galten als Grundprinzipien des Friedrichshofs, der größten Kommune in Europa, die vom Wiener Aktionisten Otto Mühl Anfang der 70er Jahre gegründet wurde. Der Filmemacher Paul-Julien Robert, der 1979 in diese Kommune hineingeboren wurde, begibt sich in seinem Dokumentarfilm "Meine keine Familie" auf eine persönliche Spurensuche. Ausgehend von Archivmaterial, das im Film erstmalig öffentlich gezeigt wird, konfrontiert er sich selbst und seine Mutter mit der Frage: "Was ist Familie?"

"Meine keine Familie" sei allerdings keine Abrechnung, so die STANDARD-Filmkritik: "Der Film skizziert beispielsweise das gesellschaftliche Außen und gibt so den Motiven der Elterngeneration einen Kontext, macht deren Bedürfnis nach einer Lebensalternative nachvollziehbar. Robert konfrontiert seine Mutter mit Fragen, auf die sie nicht immer eine Antwort hat. Manche Widersprüche bleiben unauflösbar."

Am Montag, 22. April, wird Paul-Julien Robert eine Stunde lang - von 12.30 bis 13.30 Uhr - die Fragen der UserInnen beantworten.

Sollten Sie zum Chat keine Zeit haben, können Sie schon jetzt Ihre Fragen unterhalb posten. Oder schicken Sie ein E-Mail an Kulturinfo@derStandard.at!

  • Filmemacher Paul-Julien Robert, der in seiner Dokumentation "Meine keine Familie" die eigene Familiengeschichte im Kontext der Mühl-Kommune thematisiert, ist am Montag, 22.4., von 12.30 bis 13.30 im Chat bei derStandard.at zu Gast.
    foto: stadtkino

    Filmemacher Paul-Julien Robert, der in seiner Dokumentation "Meine keine Familie" die eigene Familiengeschichte im Kontext der Mühl-Kommune thematisiert, ist am Montag, 22.4., von 12.30 bis 13.30 im Chat bei derStandard.at zu Gast.

Share if you care.