Rosenbauer will in Saudi-Arabien expandieren

18. April 2013, 09:26
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Trotz Gewinn-Rückgangs will der Feuerwehrausrüster seinen Aktionären erneut eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie ausbezahlen

Linz - Trotz eines Rückgangs des Betriebsgewinns will der börsennotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 seinen Aktionären erneut eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie ausbezahlen. Damit werden rund 8,2 Mio. Euro ausgeschüttet, teilte das Unternehmen am Donnerstag im Vorfeld der Pressekonferenz ad hoc mit. Im laufenden Jahr will Rosenbauer erstmals die Umsatzmarke von 700 Mio. Euro knacken. 2012 verzeichnete der Feuerwehrausrüster - unter anderem aufgrund vermehrter Lieferungen in den Nahen Osten - ein Umsatzplus von 19 Prozent auf 645,1 Mio. Euro.

Rosenbauer bestätigte am Donnerstag die vorläufig gemeldeten Bilanzzahlen vom Februar: Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 7 Prozent auf 38,6 (41,6) Mio. Euro zurück, das Periodenergebnis blieb bei 32,0 (32,1) Mio. Euro stabil. Der Auftragsbestand per Jahresende ging auf 580,5 (682,3) Mio. Euro zurück Dennoch sei für das laufende Jahr weiterhin eine gute Auslastung der Produktionsstätten garantiert.

In Saudi-Arabien will Rosenbauer weiter expandieren: An den Standorten Riad, Jeddah und Dammam plant der Feuerwehrausstatter eine eigene Fertigung und Serviceorganisation. Vorbereitungen würden "auf Hochtouren" laufen, hießt es in der Mitteilung. Im Werk in Jeddah - mit einer Fläche von 7.500 m2 - soll in den kommenden zwei Jahren vorrangig die Beladung von Großtanklöschfahrzeugen erfolgen. Außerdem will Rosenbauer dort die Endmontage von Feuerwehrfahrzeugen aus sogenannten "SKD-Bausätzen" für den lokalen Markt durchführen.

"Unser Engagement ist die Antwort auf die große Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Einsatzgeräten in Saudi-Arabien", so Rosenbauer-Chef Dieter Siegel. Nach Abwicklung der laufenden Aufträge würden rund 3.000 Rosenbauer-Fahrzeuge in Saudi-Arabien im Einsatz sein. Deshalb will der Rosenbauer-Chef neben der Fertigung von Feuerwehrfahrzeugen auch mit einem landesweiten Service in Saudi-Arabien vor Ort sein. (APA, 18.4.2013)

  • Ein Fughafenlöschfahrzeuge aus dem Hause Rosenbauer - Kostenpunkt: Über 17 Millionen Euro.
    foto: rosenbauer international

    Ein Fughafenlöschfahrzeuge aus dem Hause Rosenbauer - Kostenpunkt: Über 17 Millionen Euro.

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