Disney: Ab 2015 jährlich ein neuer "Star Wars"-Film

18. April 2013, 11:23

Große Hollywood-Rolle für "Life of Pi"-Jungstar Suraj Sharma in Sportdrama "Million Dollar Arm"

Los Angeles - "Star Wars"-Fans können sich ab 2015 auf jährlich eine weitere Geschichte aus dem Weltraum freuen. Disney-Chef Alan Horn kündigte am Mittwoch auf der CinemaCon-Filmmesse in Las Vegas "Star Wars"-Fortsetzungen für den Sommer 2015, 2017 und 2019 an, berichtete die "Los Angeles Times". In den dazwischen liegenden Jahren sollen jeweils Spin-Off-Filme rund um spezielle Charaktere der Weltraum-Saga in die Kinos kommen.

"Star Wars: Episode 7" unter der Regie von J.J. Abrams ("Mission: Impossible III", "Super 8") wird im Sommer 2015 anlaufen. Im Februar war bereits bekannt geworden, dass Regisseur Lawrence Kasdan ("French Kiss", "Dreamcatcher") und Autor Simon Kinberg ("Mr. & Mrs. Smith") an den Drehbüchern für die geplanten Extra-Filme arbeiten.

Große Rolle für Jungstar Suraj Sharma

Der indische Nachwuchsstar Suraj Sharma (20) hat nach seinem Erfolg mit dem Oscar-prämierten Film "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" eine große Hollywoodrolle erhalten. Wie das Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtete, wird Sharma an der Seite von "Mad Men"-Star Jon Hamm in dem Sportdrama "Million Dollar Arm" mitspielen. Regisseur Craig Gillespie ("Fright Night", "Lars und die Frauen") will ab Mai in den USA und in Indien drehen.

Die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte dreht sich um den Sportagenten J.B. Bernstein, der eine Ähnlichkeit von Wurfbewegungen von Baseball-und Cricketspielern entdeckte. Durch eine von ihm organisierte Reality-Show ("Million Dollar Arm") mit indischen Cricketspielern stießt er auf zwei Sportler, die er in den USA zu Baseballspielern machte. Dabei musste er ihnen nicht nur das neue Spiel beibringen, sondern sie auch mit dem Leben in Amerika vertraut machen. Das indische Duo schaffte am Ende tatsächlich den Sprung in die Profi-Liga.

Comedy-Verstärkung für Adam Sandler und Drew Barrymore

Komödien-Star Adam Sandler und seine frühere Leinwandpartnerin Drew Barrymore ("Eine Hochzeit zum Verlieben", "50 erste Dates") erhalten für ihre nächste Komödie Verstärkung. Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtet, soll Joel McHale ("Ted", "Spider-Man 2") in der noch titellosen Comedy um eine Patchworkfamilie den Ex-Ehemann von Barrymores Charakter spielen. Die Dreharbeiten unter der Regie von Frank Coraci ("Das Schwergewicht", "Der Zoowärter") sollen im Mai beginnen.

Die Story kursiert schon seit 2007 durch Hollywood, damals war Sandra Bullock in der engeren Wahl. Es geht um einen Mann und eine Frau mit Kindern aus früheren Beziehungen, die nach einem katastrophalen "Blind Date" plötzlich mit ihrem Anhang zusammenhalten müssen.

Nikki Reed spielt in "Murder Of A Cat"

Hollywood-Schauspielerin Nikki Reed (24), die in der "Twilight"-Saga die schöne Vampirin Rosalie Hale mimte, lässt sich als nächstes auf einen schrägen Independent-Streifen ein. Wie "Deadline.com" berichtet, spielt sie in der schwarzhumorigen Komödie "Murder Of A Cat" mit. Die Story dreht sich um einen jungen Mann (Fran Kranz), der nach dem Tod seiner Katze entdeckt, dass der Vierbeiner mit einem weiteren Besitzer ein Doppelleben führte.

"Spider-Man"-Regisseur Marc Webb produziert den Streifen, seine Frau Gillian Greene gibt ihr Regiedebüt. J.K. Simmons und Greg Kinnear spielen ebenfalls mit. Reed war vor zehn Jahren durch das Independent-Drama "Dreizehn" als Schauspielerin bekannt geworden. Sie hatte damals auch nach eigenen Erfahrungen das Drehbuch für die Geschichte einer Dreizehnjährigen geschrieben, die mit Alkohol, Drogen und Sex experimentiert. Reed wurde unter anderem mit dem Independent Spirit Award als beste Newcomerin ausgezeichnet.

 Ashley Judd als Mutter in "Divergent"-Thriller

US-Schauspielerin Ashley Judd (44) stößt zu der Star-Besetzung für die futuristische Thriller-Verfilmung "Divergent". Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, soll Judd die Mutter der von Shailene Woodley ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten") gespielten Hauptfigur verkörpern. Auch Oscar-Preisträgerin Kate Winslet ("Der Vorleser"), Zoe Kravitz ("X-Men: Erste Entscheidung") und Theo James ("You Will Meet a Tall Dark Stranger") sind an Bord. Regisseur Neil Burger ("Ohne Limit") hat kürzlich in Chicago mit den Dreharbeiten begonnen.

Vorlage ist der Bestseller "Divergent" (dt. Titel: "Die Bestimmung") der jungen amerikanischen Autorin Veronica Roth. Die Geschichte um die Schülerin Beatrice Prior spielt in einer postapokalyptischen Großstadt, in der die Bewohner je nach ihren Eigenschaften bestimmten Fraktionen zugeteilt sind. Die geplante Filmreihe soll wie "Twilight" und "The Hunger Games" auf junge Erwachsene zugeschnitten werden. (APA, 18.4.2013)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 28
1 2

Lustig finde ich ja, dass Lucas gesagt hat, er mache sicher keinen Star Wars Film mehr, weil er immer wieder von fanatischen Fans angeschrien wird, weil er das und das gemacht habe und das und das verändert habe.

Geh bitte...

...ich hoffe auf einen fetten Bauchfleck!
what's next?
Scarface lebt?
HAL 9000 hatte doch eine Fehlfunktion?
Frodos Ring war eine Fälschung?
Vincent Vega wollte eigentlich nur reden?

Lasst doch die Klassiker in Ruhe und euch was neues einfallen!

Mir egal.

Es gibt nur 3 Teile von Star Wars.

...gelten für die drei auch die fünfmal neu überarbeiteten Versionen? Mit THX Sound, erweiterten Explosionen, mehr Panorama Shots und zuguterletzt der Dialog Han Solo und Jabba bei Episode 4 bzw der reinretuschierte Anakin bei Episode 6 am Ende? Von Color Corrections, neuen Gradings, leicht abgeänderten Scores, entfernten/ausgetauschten/überarbeiteten Sound Effects ganz zu schweigen...

Lucasfilm macht also einen auf Marvel. Ganz Toll. Dann gibts ja bald Super Filme wie "Der unglaubliche Yoda" oder "Captain Antilles". Oder Robert Downey jr. in R2D2.

HEUUUUUUUUUUUUUUL ....

... "So verriet ein anonymer Insider etwa der britischen Zeitung „Daily Express“, dass Darth Vader schon in „Episode 7“ von den Toten auferstehen und die Macht von neuem ins Ungleichgewicht bringen würde. Sein Tod am Ende von „Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) hindert ihn nicht an einem Comeback, so die Zeitung. „Das ist Science-Fiction. Darth Vader wird sich aus der Asche erheben.“"

baba star wars, es war nett mit dir. ich hoffte auf thrawn und jetzt hoff ich dass star wars an LEGO verscherbelt wird.
das ist auch ned schlimmer aber wenigstens sind die filme dann lustig!

*graaaaaaaaaaaaaah*

Mal abgesehen davon dass das Drehbuch nicht mal fertig ist sollte man Gerüchten mehr als 2 Jahre vor der Premiere eines Films generell nicht sonderlich viel Glauben schenken.

"Disney: Ab 2015 jährlich ein neuer "Star Wars"-Film"

Diese Überschrift unterschlägt, dass es in diesem Artikel auch noch um mindestens vier andere Filme geht ...

jj abrams ist vor allem einer der schöpfer von LOST

Ja stimmt - das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten! Luke und Leia stürzen mit einem Raumschiff voller Wookies auf einer seltsamen Insel an, begegnen einem Typen, der eine Vorliebe für Zahlen hat und spielen sich mit einem Korken, um die Galaxis zu retten :D Einer der Wookies wird böse und verwandelt sich in ein schwarzes Rauchmonster, redet sich auf eine schwere Kindheit raus und bedient Lukes Vaterkomplexe... hach, so viele Möglichkeiten :D

...auch witzig, dass sie Star Trek ausgelassen haben! ;)

...Vermutlich mit Mickey Maus als Darth Vader..

Wird eher im Entenhausenuniversum angesiedelt sein -> Duck Vader.

Spin-Offs über bekannte SW-Charaktere:

Endlich: "Die Abenteuer von Jar Jar Binks".

Ja, darauf hat die Welt gewartet... zwei Stunden lang "Michse glauben ichse sein im falschen Film" oder so. Und wenn das überstanden ist, bitte auch "Mein Leben als Stormtrooper und wie es ist, ein Klon zu sein. Die galaktischen Reisen des 5. Stormtroopers von links, 10. Reihe von hinten, in epischer Bandbreite".

...dafür gibts die Robot Chicken Star Wars Specials... übrigens teilweise grandiose Witze!

Disneys Philosophie erlaubt keine Fortsetzung

Das schlimmste daran ist nicht das Disney diese Reihe weiterführt - die machen sonst ja keine schlechten Filme - sondern die Tatsache, das ein Star-Wars ohne jegliche Gewaltdarstellung einfach kein ernst zu nehmender Film ist. Ausserdem sind die Star Wars Filme allesamt keine Kinderfilme. Ich kann mir nicht vorstellen wie Disney mit dieser Philosophie einen ernst zu nehmende Fortsetzung machen will. Ganz abgesehen davon, hat Disney jemals einen Film ausschließlich für Erwachsene oder Sci-Fi gemacht?
Nichts desto trotz gebe ich die Hoffnung nicht auf. Dafür bin ich ein zu großer Fan

Disney hat mit "Das schwarze Loch" einen Sci-Film gemacht, aber der war glaub ich eher ein strategischer ausrutscher ;)

Disney hatte in den 80ern sehr wohl einige ambitionierte Filme ... auch "Dragonslayer" ist in angenehmer Erinnerung, mit Sicherheit kein Kinderfilm.

Nix gegen Kinder ...

... aber für mich war Star Wars immer aufgeblasenes Kinderkino. Simpel. Märchenhaft. Naiv (tuend).

Mir zu simpel, gewollt märchen haft und naiv (vorgaukelnd). Eben der Inbegriff platter Blockbuster (die ja mit Star Wars erst "geboren" wurden).
(Und ja, ich weiß, wie arrogant das klingen mag für einen Fan - aber ich bin eben so gar keiner. Tut leid.)

Fluch der Karibik? Avengers? Die Star Wars Filme haben eine FSK von 6-12 und sind sehr wohl für Kinder. Der Hauptzweck von StarWars ist der Verkauf von Spielzeug ;)

Keine Kinderfilme?

Was war denn Episode I? Und bei den Ewoks schüttelt es mich immer noch, die besiegen glatt eine Garnison an Stormtroopers mit Pfeil und Bogen. Der "erwachsene" Teil ist "Das Imperium schlägt zurück".

Tja Money rules

Ausschlachten des Themas bis der Mythos und der Kult endgültig tot ist.

Oh yeah, da mit die neuen Star Wars Filme besser gefallen haben als die alten (obwohl die als Kind zusammen mit den Indy-Filmen meine absoluten Favoriten waren) freu ich mich schon soooooo auf die neuen Star Wars Filme - herrlich werden die!

Posting 1 bis 25 von 28
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.