Bethesda: Gebrauchtspiele bereiten uns Sorgen

17. April 2013, 12:30
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Manager Hines: Dennoch werde der "The Elder Scrolls"-Schöpfer nicht von Single-Player-Games absehen

Der Umgang mit Gebrauchtspielen ist ein ein heißes Thema in der Games-Branche. Kamen Anfang des Jahres Gerüchte auf, wonach neue Konsolen die Nutzung von Second-Hand-Spielen blockieren könnten (was zumindest Sony für die PS4 dementierte), äußert nun die US-Spielschmiede Bethesda Softworks Bedenken gegenüber Gebrauchtspielen. Seit über 25 Jahren entwickelt das Unternehmen überaus erfolgreich Einzelspielererlebnisse wie "The Elder Scrolls" oder "Dishonored" und ist dadurch mehr als Multiplayer-Spezialisten vom Zweithandel mit Spielen betroffen, an dem Hersteller nicht mitschneiden. "Absolut macht es uns Sorgen. Wir versuchen es mit Spielen zu umgehen, die einen Wiederspielwert bieten, indem wir Zusatzinhalte anbieten", sagt Marketing-Manager Peter Hines im Interview mit Destructoid.   

Kein billiges Unterfangen

"Spiele sind nicht billig, weil die Herstellung viel kostet und die Leute suchen nach Wegen, sich Spiele leisten zu können. Ich bin nicht sicher, ob irgendjemand eine Lösung gefunden hat, die alle glücklich macht. Und es wird vielleicht auch keine geben bis jemand herausgefunden hat, wie man Entwickler und Herausgeber am Verkauf von Gebrauchtspielen mitverdienen lassen kann, anstatt alles für sich selbst zu behalten", so Hines.

Doch wenngleich manche Mitbewerber andere Prognosen erstellen, sei dies laut dem Bethesda-Manager kein Grund, in Zukunft vom Einzelspielerkonzept abzusehen. "Single-Player-Games werden nicht verschwinden. Bethesda macht seit über 25 Jahren Einzelspieler-Erlebnisse. Wir sind noch immer hier, wir entwickeln sie weiterhin und die Leute kaufen sie nach wie vor." (zw, derStandard.at, 17.4.2013)

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    foto: bethesda softworks

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