"Gears of War: Judgement" und "God of War: Ascension" enttäuschen an den Kassen

16. April 2013, 15:28
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Microsofts und Sonys Spielserien erleben Umsatzeinbruch

Sonys Action-Adventure "God of War: Ascension" und Microsofts Shooter "Gears of War: Judgement" haben sich zumindest in den USA einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens Cowen and Company nach deutlich schlechter verkauft, als vorangegangene Werke der Serien. Den Absatzzahlen zufolge scheint bei beiden Serien, salopp formuliert, etwas die Luft draußen zu sein. 

Schwach im Vergleich

Cowen and Companys Berechnungen nach habe sich "Gears of War: Judgement" innerhalb des ersten Monats rund 425.000 mal verkauft, während das im September 2011 erschienene "Gears of War 3" rund zwei Millionen Mal im ersten Verkaufsmonat über die Ladentische wanderte. "God of War: Ascension" soll sich im Vergleichszeitraum 360.000 mal verkauft haben, während "God of War 3" 2010 über 1,1 Millionen Exemplare absetzte.

"Wir hatten im März aufgrund eines starken Neuerscheinungen für die Kernspielerschaft mit einem Aufwärtstrend gerechnet", so die Analysten. "Zwei historisch betrachtet starke Franchises scheinen allerdings signifikant schlechter abgeschnitten zu haben. Damit dürften die Softwareverkäufe im Bereich Konsolen und Handhelds im März im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent schrumpfen, so die Prognose.

Keine Pflichttitel

Die bescheidene Nachfrage nach "God of War: Ascension" und "Gears of War: Judgement" könnte trotz durchwegs guter Kritiken damit zu erklären sein, dass beide Titel nach dem Abschluss einer Trilogie erschienen sind und in dem Sinne nur als Draufgabe für Serienfans verstanden werden. Die nächsten großen Werke sind wohl erst mit der nächsten Generation an Spielkonsolen zu erwarten. (zw, derStandard.at, 16.4.2013)

  • "Gears of War: Judgement" und "God of War: Ascension"
    foto: hersteller

    "Gears of War: Judgement" und "God of War: Ascension"

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