US-Bürgerrechtsorganisation kämpft gegen 3D-Druck-Patente

16. April 2013, 13:19
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Electronic Frontier Foundation will 3D-Druck frei von Patentklagen halten - Sechs Patente zum Start im Visier

Mit der steigenden Beliebtheit von 3D-Druckern gibt es mittlerweile auch eine rasch wachsende Zahl von Unternehmen, die an dieser Technologie verdienen wollen - und zwar am besten auch an den Erzeugnissen der Konkurrenz Also werden im Moment immer mehr Patente rund um um den 3D-Druck eingereicht, wodurch die bislang freie Natur der Produktionstechnik gefährdet wird, wie die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) warnt.

Beschwerde

Die EFF hat allerdings keineswegs vor, die eigenen Aktivitäten auf mahnende Worte zu begrenzen, sondern geht lieber offensiv gegen solche Methoden vor. Wie es in einem aktuellen Blog-Eintrag heißt, hat man nun Beschwerde gegen sechs anstehende 3D-Druck-Patente eingereicht.

Zielsetzung

Bei all dem beruft man sich auf "Prior Art", was die betreffenden Unternehmen zu patentieren suchen, sei also durch die Bank schon zuvor andernorts implementiert worden. Durch die frühe Beschwerde hofft man eine fehlerhafte Vergabe eines Patents - wie es in diesen Bereichen immer wieder der Fall ist - zu verhindern, ist doch ein solches nur mit Mühsal wieder rückgängig zu machen.

Mesh-Networking

Die EFF betont, dass man es nicht bei den aktuellen Beschwerden belassen werde, sondern künftig allgemein stärker gegen nicht gerechtfertigte Patentanträge vorgehen will. Als nächstes seien etwa einige Beschwerden im Bereich Mesh-Networking geplant, wo es ebenfalls eine sehr lebendig, freie Entwicklungsszene gebe. (red, derStandard.at, 16.04.13)

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