Ohne LGBTI*Qs ... ist kein Staat zu machen

15. April 2013, 12:34
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Was vor einigen Jahren undenkbar schien, ist heute Realität: SpitzenpolitikerInnen leben ihre homosexuelle Orientierung offen aus, ohne angefeindet zu werden - sei es die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, der deutsche Außenminister Guido Westerwelle oder die Europaparlamentarierin Ulrike Lunacek. Trotzdem besteht nach wie vor eine große Leerstelle: Es gibt so gut wie keine queer-theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff und Konstrukt "Staat".

Der Sammelband "Que[e]r zum Staat. Heteronormativitätskritische Perspektiven auf Staat, Macht und Gesellschaft", aus dem das Titelzitat stammt, bietet Analysen, die diese Leerstelle zwischen queerer Theorie und Staatstheorie schließen. Radio Stimme, die Sendung der Initiative Minderheiten, diskutiert mit Mitherausgeberin Sara Paloni und stellt das Buch sowie einzelne Analysen daraus vor.

Dienstag, 16. April, 20.00 Uhr
"Ohne LGBTI*Qs – so scheint es – ist kein Staat mehr zu machen"
auf ORANGE 94.0 im Raum Wien oder über Livestream

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